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This section can be used by universities, psychoanalytic associations, publishers, auction houses and museums to call attention to their offers relevant to psychoanalysis.
In this way our international users shall be informed more quickly about where and when upcoming congresses, conferences, auctions and book launches will take place.

If you are interested, please email to calendar@theviennapsychoanalyst.at for further information.



PARALLELAKTIONEN. Freud und die Literaten des Jungen Wien

03/23/2018 - 12/31/2018

open to public
Organizer: Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie
Venue: Sigmund Freud Museum
Berggasse 19
1090 Vienna
Austria
>> Website
Das Sigmund Freud Museum erforscht in einer Sonderausstellung die Beziehung zwischen Sigmund Freud und zentralen Schriftstellern seiner Zeit: PARALLELAKTIONEN. Freud und die Literaten des Jungen Wien legt die Spuren frei, die die Psychoanalyse im Werk von Arthur Schnitzler, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal und Felix Salten hinterlassen hat.

Die Beziehungen zwischen Psychoanalyse und Literatur im Wien der Jahrhundertwende können als eine Art „Parallelaktion“ gefasst werden: Obwohl der Nervenarzt Sigmund Freud und die „Nervenkünstler“ des Jungen Wien mit ihren Erkundungen der menschlichen Seele ähnliche Ziele verfolgten, sind offizielle Allianzen kaum belegt und persönliche Beziehungen eher die Ausnahme. Freuds Theorie inspirierte die Literaten jedoch maßgeblich, wie die Ausstellung anhand von ausgewählten Schriften, Werken und Briefen nachzeichnet.

Aus der Distanz verfolgte auch Freud aufmerksam das Schaffen seiner Zeitgenossen: Er berichtete Arthur Schnitzler – einem der frühesten Leser der Traumdeutung, der selbst sein Leben lang die eigenen Träume notierte – in einem Brief von 1922 von seinem langen Zögern, ihn persönlich zu kontaktieren und begründete dies mit einer „Doppelgängerscheu“. Karl Kraus wiederum ist als einer der erbittertsten Gegner Freuds in die psychoanalytische Geschichtsschreibung eingegangen. Tatsächlich belegen die Äußerungen und Aphorismen des Herausgebers der Fackel ein profundes Verständnis und eine jahrelange Wertschätzung der Lehre Freuds, bevor seine kritische Auseinandersetzung in Polemik und Angriff überging. Hugo von Hofmannsthal teilte mit Freud die Faszination für die Antike und mythologische Figuren: Seine Bearbeitungen des Ödipus- und Elektra-Stoffes können als Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse gelesen werden. Auch Felix Salten, Autor der anonym verfassten Josefine Mutzenbacher wie auch von Bambi, dessen Artikel für die Neue Freie Presse Sigmund Freud regelmäßig las, teilte mit den psychoanalytischen AkteurInnen zentrale Themen, deren Bandbreite von der Adoleszenz bis hin zu weiblicher Sexualität reichten. In Freuds direkter Nachbarschaft wohnhaft, ist eine persönliche Bekanntschaft zwischen Salten und Freud bereits vor den belegten Treffen im Jahr 1926 wahrscheinlich.

Historische Kästen als Ausstellungsträger

Als Ausstellungsmöbel fungieren zu diesem Zweck angeschaffte historische Kästen, die so auch in den jeweiligen Wohn- bzw. Arbeitszimmern der Autoren stehen hätten können: So wird Hugo von Hofmannsthal als Besitzer von Mobiliar des 18. Jahrhunderts ein Schrank im Louis XVI-Stil gewidmet. Jedem Autor ist somit ein eigenes, seinem Stilempfinden entsprechendes Möbel zugeeignet, das biografische Informationen, Dokumente und audiovisuelle Inhalte präsentiert.

Die Sonderausstellung wird bis Jahresende gezeigt und entsteht in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie als Teil des Ausstellungsensembles „Das Junge Wien. Natur plus X“, an dem sich mehrere Institutionen aus Wien und Salzburg zwischen März 2018 und April 2019 beteiligen.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet.

Bodies and Inhabitants

09/06/2018 - 09/30/2018

open to public
Organizer: Sigmund Freud Museum
Venue: Sigmund Freud Museum
Berggasse 19
1090 Vienna
Austria
>> Website

GERMAN

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Individuum und Kollektiv – Die Ausstellung Bodies and Inhabitants beschäftigt sich mit den Fragen: Wer wohnt in meinem Körper? Was blickt mich im Spiegel an und wie gehe ich damit um? Die Künstler*innen erforschen visuell die Wahrnehmung des Körpers und seiner Repräsentationsformen, das Verhältnis zwischen dem Innen und dem Außen sowie die Macht der unterschiedlichen soziokulturellen Einflüsse. Sie hinterfragen tradierte Darstellungen von körperlichen Befindlichkeiten, aber auch aktuelle Idealvorstellungen und deren Allgegenwärtigkeit. Dabei durchbrechen sie Klischees und heteronormative Sichtweisen.

SPOTLIGHT ON THE ARCHIVE - Film and Psychoanalysis in Focus - ALL ABOUT... ALMODOVAR

09/11/2018 18:30

open to public
Organizer: Institute of Psychoanalysis
Venue: Institute of Psychoanalysis
112A Shirland Rd
W9 2BT London
United Kingdom
>> Website

SPOTLIGHT ON THE ARCHIVE IS A SERIES OF EVENING SALONS THAT EXPLORE THE LINKS BETWEEN CINEMA AND PSYCHOANALYSIS. THE SCREENING SERIES HAS BEEN ORGANISED TO CELEBRATE 100 YEARS OF THE INTERNATIONAL JOURNAL OF PSYCHOANALYSIS. 

ALL ABOUT...ALMODOVAR
Chair: Belén Vidal

Speakers: Jorge Ulnik, José Arroyo

For over thirty years, the cinema of Pedro Almodóvar has attracted international acclaim. His rich body of work grapples with deeply emotional and psychological experience, bringing to the screen many poignant and complex aspects of human nature. Exploring the nature of desire in romantic and sexual relationships, as well as the most complex dimensions of family life, Almodóvar’s films offer profoundly moving representations of human foibles and consciousness whilst also fostering a witty sense of the absurd. This salon discussion will examine the appeal of Almodóvar’s work, exploring the opportunities it presents for identification. It also aims to understand how the films lay down challenges to cultural and social inhibition, enriching the scene of cinema as political commentary while holding on to the importance personal feeling and fantasy. We are delighted to have in conversation José Arroyo (Warwick University) and Jorge Ulnik (Argentine Psychoanalytical Association) and to welcome Belén Vidal (King’s College London) as Chair.



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