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Calendar

This section can be used by universities, psychoanalytic associations, publishers, auction houses and museums to call attention to their offers relevant to psychoanalysis.
In this way our international users shall be informed more quickly about where and when upcoming congresses, conferences, auctions and book launches will take place.

If you are interested, please email to calendar@theviennapsychoanalyst.at for further information.



31. Symposion „Zur Geschichte der Psychoanalyse“

03/02/2018 - 03/04/2018

open to public
Venue: Berliner Medizinhistorisches Museum, Campus Charitè Mitte
Virchowweg 16
10117 Berlin
Germany
>> Website
Das Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse findet jährlich im Februar/Anfang März statt. Gegründet 1987 in Kassel von Helmut Junker und Gerhard Wittenberger, wurde es ab 1996 von Gerhard Fichtner und Albrecht Hirschmüller am Institut für Geschichte der Medizin in Tübingen fortgeführt. Als die beiden Tübinger Organisatoren 2010 ihre Funktion aufgeben mussten, wurde das Symposion nach Berlin verlegt, wo es von Michael Schröter (Berlin) und Thomas Aichhorn (Wien) unter Trägerschaft des INSTITUTS FÜR GESCHICHTE DER MEDIZIN an der Charité (Direktor: Volker Hess) organisiert wird. Tagungsort ist die Hörsaalruine des BERLINER MEDIZINHISTORISCHEN MUSEUMS. Ab 2011 zeichnet LUZIFER-AMOR formell als Mit-Veranstalter.

In seiner langjährigen Geschichte hat sich das Symposion zum zentralen Forum der psychoanalysehistorischen Szene im deutschsprachigen Bereich herausgebildet. Das Programm wird nicht "gemacht", sondern repräsentiert laufende Arbeitprojekte im Feld, soweit sie zum Vortrag angeboten werden. Die Mehrzahl der Referenten sind nicht-akademische Forscher, die gleichwohl akademisches Niveau anstreben. Auch akademische Autoren aus verschiedenen Fakultäten, vor allem jüngere, nutzen das Symposion zur Vorstellung einschlägiger Arbeiten.

Obwohl die Teilnehmerzahl auf über 120 angewachsen ist, hat die Veranstaltung ihren Charakter als Arbeitstreffen behalten. Für den Ablauf hat sich das Schema bewährt, dass am Freitagnachmittag zwei, am Samstag zweimal drei und am Sonntagvormittag zwei Vorträge angeboten werden. Es wird Wert darauf gelegt, dass nach den halbstündigen Vorträgen nochmals je eine halbe Stunde Zeit für die Diskussion bleibt. Das Symposion wird durch eine organisatorische Sitzung beschlossen, in der sein basisdemokratischer Charakter zur Geltung kommt. Ein Buffet am Freitagabend ist fester Bestandteil des Programms. Auch am Samstagabend wird die Möglichkeit für ein geselliges Zusammensein geboten. Passende Randveranstaltungen, zum Beispiel "Mitteilungen aus dem Archiv zur Geschichte der Psychoanalyse", werden nach Angebot ins Programm aufgenommen.

Aus Anlass des 20. Symposions 2007 hat Gerhard Fichtner die Programme der bisherigen Symposien zusammengestellt. Seine Dokumentation, ergänzt um die Symposien 21 und 22, ist von dieser Seite aus zugänglich. Ab dem 23. Symposion wird eine neue, fortlaufende Dokumentation vorgelegt. Außerdem können auf dieser Seite der Call for Papers und das Programm (mit Anmeldeformular) des jeweils bevorstehenden Symposions abgerufen werden.

In der Plenarversammlung des 25. Symposions wurde beschlossen, dass sich das Symposion zum Gedenken an Gerhard Fichtner, der am 4. Januar 2012 verstorben ist (siehe den Nachruf in LUZIFER-AMOR, Heft 49), an der Einrichtung eines Gerhard-Fichtner-Stipendiums für Forschungen zur Geschichte der Psychoanalyse beteiligt, das auf Anregung von Ludger M. Hermanns, dem Vorsitzenden des Vereins Archiv zur Geschichte der Psychoanalyse, ins Leben gerufen wurde.
Kontakt:

Michael Schröter: redaktion@luzifer-amor.de
Thomas Aichhorn: thomas.aichhorn@chello.at
Tagungsbüro (Sabine Selle): symposion-psycho@charite.de

Works in progress

03/09/2018 19:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

Diese Veranstaltungsreihe der PsyBi soll ihren Mitgliedern, FreundInnen und jedem, der an Psychoanalyse interessiert ist, die Gelegenheit bieten, Ideen oder Texte, an denen sie arbeiten, vor- und zur Diskussion zu stellen, Hinweise zu erhalten und Kritik zu nutzen; es bietet auch die Möglichkeit, als Gesprächspartner teilzunehmen und die Arbeit der anderen zu besprechen.

Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist hierbei kein fertiger Vortrag, sondern eine schriftliche Skizze, ein in Arbeit befindlicher Aufsatz oder irgendein anderer Entwurf zu Entstehendem.

Rosenfeld-Syposium

04/21/2018 09:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: Logenhaus Berlin
Emser Str. 12-13
10719 Berlin
Germany
>> Website
GERMAN

ReferentInnen: Angela Rosenfeld, Klaus Wilde, Johann-Georg Reicheneder, Karin Zienert-Eilts, Claudia Frank, Ralf Scheuern, Carolin Haas, Nils Töpfer, Wolfgang Hegener.

 

René Lew: Sublimierung und Todestrieb

04/28/2018 14:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

René Lew:
Sublimierung und Todestrieb

Samstag, 28. April, 14:00 - 19:00

Vortrag

„Pouvons-nous pratiquer notre metier sans amour?“

04/29/2018 10:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

„Pouvons-nous pratiquer notre metier sans amour?“

Sonntag, 29. April, 10:00 - 17:00

Tagung der Freud-Lacan-Gesellschaft

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

05/04/2018 19:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

Der politische Fallout des Iran-Deal. Diskussionsveranstaltung mit Micha Brumlik und Stephan Grigat

05/04/2018 20:00

open to public
Organizer: krIPU BERLIN
Venue: Institute of Psychoanalysis
Hörsaal 1, (Haus 2), 3. Etage
Stromstraße 2
10555 Berlin
Germany
>> Website
GERMAN

Liebe Freundinnen und Freunde der krIPU,

Unsere Veranstaltungsreihe „Wiederholungszwang? Psychoanalyse im Angesicht der Barbarei“ schließt mit einer Diskussion mit Micha Brumlik und Stephan Grigat zum Thema:

Der politische Fallout des Iran-Deal.

Stephan Grigat:
„Das Wiener Abkommen mit dem iranischen Regime hat das Atomprogramm der Ajatollahs nicht beendet, sondern auf Dauer institutionalisiert und den Machthabern in Teheran zahlreiche Optionen für die Zukunft eröffnet. Im Schatten der Atomverhandlungen haben die Revolutionsgarden ihren Einfluss in zahlreichen arabischen Ländern massiv ausgebaut und das Regime erhält nun hunderte Milliarden zur Fortsetzung seiner Politik und zum Ausbau seines Atom- und Raketenprogramms. Die innenpolitische Situation hat sich durch den vermeintlich „moderaten“ Rohani nicht verbessert, sondern deutlich verschlimmert. Die Vernichtungsdrohungen gegen Israel gehören auch nach dem Abkommen zum Standardrepertoire des iranischen Regimes, das es zudem geschafft hat, von weiten Teilen des Westen als „Stabilitätsfaktor“ in der Region akzeptiert zu werden. Zu fragen ist, wie es dazu kommen konnte, welche Alternativen zur westlichen Iran-Politik der letzten Jahre bestehen und was die Entwicklungen der letzten Jahre für Israel bedeuten.“

Stephan Grigat ist Gastprofessor für Israel Studies am Moses Mendlssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam/Zentrum Jüdische Studien Berlin Brandenburg und Lehrbeauftragter an der Universität Wien.
Zuletzt hat er das Buch „Die Einsamkeit Israels. Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“ veröffentlicht (Konkret Verlag 2014).

Micha Brumlik:
„Die iranische Regierung und die sie tragenden gesellschaftlichen Gruppen im Iran ist in weiten Teilen noch immer von der Wunschvorstellung durchdrungen, den jüdischen Staat Israel von der Landkarte verschwinden zu lassen. Jüdinnen und Juden mußten seit Hitlers mörderischen Prophezeiungen lernen, daß solche Wunschvorstellungen unter Umständen auch umgesetzt werden – davon zeugen sechs Millionen Tote der Shoah. Niemand weiss, ob und was die iranischen Juden- und Israelfeinde wirklich wollen und können – die Lage ist ungewiß. Es mag sein, daß der Vertrag mit dem Iran über die Nonproliferation nuklearen Materials und die Kontrolle der iranischen Atomindustrie effektiv ist und zu einer allmählichen Liberalisierung und damit einem Nachlassen des Israelhasse führt – das weiss niemand zuverlässig. Freilich ist auch das Gegenteil möglich: daß es dem Iran doch gelingt, dann eben in zehn Jahren Vernichtungskapazitäten gegenüber dem Staat Israel aufzubauen. Auf jeden Fall wird es gegenwärtig und in nächster Zeit darauf ankommen, den Iran öffentlich zu stellen, die Mitglieder seiner Zivilgesellschaft mit dem paranoiden Israelhass seiner Regierung zu konfrontieren und so evtl. zu einer allmählichen Umorientierung beizutragen“

Micha Brumlik ist Erziehungswissenschaftler und Publizist, Mit-Herausgeber der Blätter für internationale Politik sowie von Babylon – Beiträge zur jüdischen Gegenwart. Von 2000-2005 war er Leiter des Fritz Bauer Instituts. Gegenwärtig hat Micha Brumlik die Franz-Rosenzweig-Gastprofessur in Kassel inne.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Kein Weg als Deutscher und Jude. Eine bundesrepublikanische Erfahrung, Luchterhand, München 1996, Deutscher Geist und Judenhass. Das Verhältnis des philosophischen Idealismus zum Judentum, Luchterhand (sl 2028), München 2000., Vernunft und Offenbarung, Philo, Berlin / Wien 2001, C. G. Jung zur Einführung, Junius, Hamburg 2004 (Neufassung), Sigmund Freud. Der Denker des 20. Jahrhunderts, Beltz, Weinheim 2006, Kritik des Zionismus, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2007, Wann, wenn nicht jetzt?: Versuch über die Gegenwart des Judentums, Leipzig 2015

Die Ergründung der Oberfläche. Karl Kraus und das Unbehagen an der Sprachkritik. Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue

05/27/2018 20:00

open to public
Organizer: krIPU BERLIN
Venue: International Psychoanalytic University
Hörsaal 1,(Haus 2), 3.Etage
Stromstraße 2
10555 Berlin
Germany
>> Website
Liebe Freundinnen und Freunde der krIPU,

Unsere neue Veranstaltungsreihe „Kritik der Kritik“ beginnt mit einem Vortrag von Dr. Magnus Klaue:

Die Ergründung der Oberfläche. Karl Kraus und das Unbehagen an der Sprachkritik.

„Sprachkritik“ im Zeichen der Postmoderne meint die willkürliche und erfahrungslose Verstümmelung sprachlichen Ausdrucks nach Maßgabe vorweg erlassener Dekrete über die Beschaffenheit der Wirklichkeit und damit das Gegenteil dessen, was unter diesem Begriff in der Hochzeit der Moderne, exemplarisch im Werk von Karl Kraus, gefasst worden ist. Diesen Unterschied wird der Vortrag an einem Sujet entfalten, vor dem Kraus sich in den Augen gendersensibler Sprachkritiker als hoffnungsloser Reaktionär blamiert, an der Frauenbewegung. Während in Kraus‘ harschen Urteilen über den weiblichen Geschlechtscharakter und die feministischen Bewegungen seiner Zeit, gerade weil bei ihm Sprache nie als Transportmittel bornierten Ressentiments fungiert, sondern als Ausdrucksform des Gedankens, Aspekte des Umschlags von Aufkärung in Regression vorausgeahnt sind, der in der späteren Frauenbewegung tatsächlich stattgefunden hat, fetischisert die gendersensible „Sprachkritik“ die regressiven Tendenzen des Feminismus, ohne dessen widersprüchliche Verfasstheit, die bei Kraus ins Bewusstsein gehoben wird, in den Blick zu nehmen. Dem entspricht das Zusammenschrumpfen von Sprache zum Herrschaftsinstrument, die die Wirklichkeit zum Schein entmündigt, während Sprachkritik bei Kraus auf Erfahrung und Deutung jenes Scheins, auf Ergründung des offen zu Tage Liegenden und daher Unbefragten zielte.

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

09/07/2018 19:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
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GERMAN

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

The Pipe Child (Arbeitstitel)

09/28/2018 20:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: Room 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
>> Website
Joshua Durban, Tel Aviv

(Vortrag in englischer Sprache, deutsche Übersetzung liegt vor)

The Pipe Child (Arbeitstitel)

09/28/2018 20:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

The Pipe Child (Arbeitstitel)

Joshua Durban, Tel Aviv

(Vortrag in englischer Sprache, deutsche Übersetzung liegt vor)

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht

11/09/2018 20:30

open to public
Organizer: Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht
 

Wilhelm Skogstad, London

- in deutscher Sprache -

Kommunikation und Identität in Social Media

12/12/2018 19:00

open to public
Organizer: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Venue: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin

Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

Vortrag von Dr. Maria Schreiber (Wien): I bims.

Ein Großteil unserer alltäglichen Kommunikation findet mittlerweile durch und in Social Media statt. Zu Beginn der 2000er Jahre war mit dem Internet die Vorstellung eines virtuellen Cyberspace verbunden, in dem man ‚geheime‘ oder auch ‚wahre‘ Identitäten ausleben kann. Mittlerweile sind Offline- und Online-Kommunikation immer mehr voneinander durchdrungen, auch durch mobile, vernetzte Geräte wie das Smartphone. Viele UserInnen sind mehr oder weniger gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen präsent: Als seriöse Bewerberin auf Xing, als hipper Kaffeejunkie auf Instagram, als besorgte Enkelin auf WhatsApp oder als witzereißender Kumpel auf Snapchat. Die Art und Weise, wie wir auf Social Media kommunizieren und uns präsentieren, ist eng mit den jeweiligen Apps und Plattformen, deren technischen Strukturen und Interfaces verbunden. Sind wir also viele oder eher die Summe einzelner Teile? Müssen wir Identitäten neu denken oder gehören unsere Persönlichkeiten sowieso schon Marc Zuckerberg?

Maria Schreiber, Mag. studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Berlin. Von 2013 bis 2017 war sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des interdisziplinären DOC-team-Projekts „Bildpraktiken“ an der Universität Wien und promovierte zu „Digitale Bildpraktiken. Handlungsdimensionen visueller vernetzter Kommunikation“. Forschungsaufenthalte an der Universität Potsdam und der RMIT University Melbourne. Kontakt: maria.schreiber@univie.ac.at // http://bildpraktiken.wordpress.com



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