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04/20/2018, 16:36, Vienna  DEUTSCH / ENGLISH




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Calendar

This section can be used by universities, psychoanalytic associations, publishers, auction houses and museums to call attention to their offers relevant to psychoanalysis.
In this way our international users shall be informed more quickly about where and when upcoming congresses, conferences, auctions and book launches will take place.

If you are interested, please email to calendar@theviennapsychoanalyst.at for further information.



Rosenfeld-Syposium

04/21/2018 09:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: Logenhaus Berlin
Emser Str. 12-13
10719 Berlin
Germany
>> Website
GERMAN

ReferentInnen: Angela Rosenfeld, Klaus Wilde, Johann-Georg Reicheneder, Karin Zienert-Eilts, Claudia Frank, Ralf Scheuern, Carolin Haas, Nils Töpfer, Wolfgang Hegener.

 

Arbeitsgruppe zu Fethi Benslama, Psychoanalyse des lslam

04/24/2018 20:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
>> Website

GERMAN

Leitung: Mai Wegener

Monatlich dienstags. Termine: 24. April, 22. Mai, 19. Juni und 10. Juli – jeweils um 20:00 Uhr

In seinem kürzlich auf Deutsch erschienenen Buch Psychoanalyse des lslam (Berlin 2017/ orig.: La Psychanalyse à l’epreuve de l’Islam, Paris 2002) macht sich Fethi Benslama daran, die bislang am wenigsten analysierte, jüngste der drei großen monotheistische Religionen – den Islam – mit Mitteln der Psychoanalyse zu befragen. Weder Freud noch Lacan haben ihrer Auseinandersetzung mit Judentum und Christentum eine Beschäftigung mit dem Islam zur Seite gestellt. Dieser Mangel ist heute sehr spürbar. Die Arbeit des in Tunis geborenen und in Paris praktizierenden und lehrenden Analytikers steht in Frankreich in einer regen Debatte um Geschichte und Struktur des Islam sowie die Frage des Fundemantalismus bzw. der Radikalisierung.

Diese grundlegende Platzierung ist mir Anlass genug – in einer möglichst interdisziplinär zusammengesetzten Gruppe –, die Thesen dieses Buches diskutieren zu wollen. Hinzu kommt, dass Benslama sehr konkret am Material arbeitet, was sehr kostbar für die Diskussion ist, in der wir – so stelle ich mir vor – uns auch immer wieder die von ihm zugrundegelegten Texte und politisch- historischen Ereignisse erarbeiten, um die Deutungen, die er gibt, ermessen zu können.

E-Mental Health: Chancen und Probleme moderner Medien in der Behandlung psychischer Störungen

04/26/2018 14:00

open to public
Organizer: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Venue: Sigmund Freud University Berlin
Campus Tempelhof
Columbiadamm 10
12101 Berlin
Germany
GERMAN

Lunch-Kolloquium mit Christiane Eichenberg

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erbeten unter office@sfu-berlin.de

Das Internet als sozialer Lebensraum ist mittlerweile fest in unser Alltagsleben integriert. Nachgewiesenermaßen gibt es zahlreiche positive Effekte aber auf der anderen Seite auch Probleme und Störungsbilder, die mit der modernen Medienutzung in Zusammenhang gebracht werden. Damit einhergehend haben sich in den letzten Jahren verschiedene Anwendungsbereiche neuer Medien in Prävention, Behandlung und Nachsorge psychischer Störungen als E-Health bzw. E-Mental Health etabliert.

Der Vortrag gibt einen Überblick über das Angebotsspektrum sowie die empirische Evidenz von E-Mental Health Anwendungen (z.B. Online-Therapie, Virtual Reality Anwendungen, Serious Games) und skizziert internetassozierte Probleme (z.B. Internetsucht, „Cyberchondrie“), mit denen Ärzte und Psychotherapeuten in ihrer Praxis heute zunehmend konfrontiert werden.

Christiane Eichenberg, Univ.-Prof.in Dr.in phil. habil., Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin (Psychoanalyse).
Diplom und Promotion an der Universität zu Köln; Habilitation an der Technischen Universität llmenau; 2013-2016: Professorin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Medien an der Fakultät für Psychologie der SFU Wien; seit Dez. 2016: Leiterin des Instituts für Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät der SFU; Forschungsschwerpunkte: E-Mental Health, Psychotraumatologie, Psychotherapieforschung.

Sigmund Freud PrivatUniversität SFU Berlin
Campus Tempelhof
Columbiadamm 10
12101 Berlin

René Lew: Kastration und Todestrieb

04/28/2018 14:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
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GERMAN

Öffentlicher Vortrag von und Diskussion mit René Lew (Paris)

Ich werde mich der Funktion der Kastration als rekursive in Verbindung mit der Signifikanz annähern. Die Funktion der Kastration schreibt sich am Platz der Intension in Lacans quadratischem Viereck ein (modal, ödipal, diskursiv), gegenüber den objektalen Extensionen: real, imaginär und symbolisch.

Dieser Schematismus läuft, nach dem Prinzip des Schema R von Lacan, auf eine projektive Struktur hinaus, welche die Verbindung zwischen solchen Gegenüberstellungen in deren Untrennbarkeit unterstreicht.

Die Rekursivität wird als bedingt irreale ins Spiel gebracht, wenn die Funktionen, auf die sie sich bezieht (Trieb, Begehren, Genießen, Anspruch, Angst etc.), erst ausgehend von den Konsequenzen aufgegriffen werden, welche somit die Funktionen als arbeitende Hypothesen induzieren. Dies erfolgt also, bevor die Funktionen existieren, d.h. bevor sie Konsequenzen implizieren, die wiederum erst wirksam sind, nachdem sie zur Existenz gekommen sind. Es ist diese ursprüngliche Abwesenheit, welche durch die signifikante Repräsentanz vertreten wird, und die zurecht als Todestrieb benannt werden kann. Somit sollte man den Todestrieb (an sich wesentlich lebenserhaltend), Freud zum Trotz, von jeglicher Idee der Zerstörung abtrennen. Denn es handelt sich hier um den Tod, welcher ins Leben ruft, und nicht um den Tod, der auf das Leben folgt.

Die Auswirkungen dieser imprädikativen Prämissen werden wir in der Einrichtung der psychoanalytischen Kuren aufzeigen.

Organisation: Sandrine Aumercier / Frank Grohmann

„Pouvons-nous pratiquer notre metier sans amour?“

04/29/2018 10:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
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GERMAN

„Pouvons-nous pratiquer notre metier sans amour?“

Sonntag, 29. April, 10:00 - 17:00

Tagung der Freud-Lacan-Gesellschaft

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

05/04/2018 19:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
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GERMAN

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

Der politische Fallout des Iran-Deal. Diskussionsveranstaltung mit Micha Brumlik und Stephan Grigat

05/04/2018 20:00

open to public
Organizer: krIPU BERLIN
Venue: Institute of Psychoanalysis
Hörsaal 1, (Haus 2), 3. Etage
Stromstraße 2
10555 Berlin
Germany
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GERMAN

Liebe Freundinnen und Freunde der krIPU,

Unsere Veranstaltungsreihe „Wiederholungszwang? Psychoanalyse im Angesicht der Barbarei“ schließt mit einer Diskussion mit Micha Brumlik und Stephan Grigat zum Thema:

Der politische Fallout des Iran-Deal.

Stephan Grigat:
„Das Wiener Abkommen mit dem iranischen Regime hat das Atomprogramm der Ajatollahs nicht beendet, sondern auf Dauer institutionalisiert und den Machthabern in Teheran zahlreiche Optionen für die Zukunft eröffnet. Im Schatten der Atomverhandlungen haben die Revolutionsgarden ihren Einfluss in zahlreichen arabischen Ländern massiv ausgebaut und das Regime erhält nun hunderte Milliarden zur Fortsetzung seiner Politik und zum Ausbau seines Atom- und Raketenprogramms. Die innenpolitische Situation hat sich durch den vermeintlich „moderaten“ Rohani nicht verbessert, sondern deutlich verschlimmert. Die Vernichtungsdrohungen gegen Israel gehören auch nach dem Abkommen zum Standardrepertoire des iranischen Regimes, das es zudem geschafft hat, von weiten Teilen des Westen als „Stabilitätsfaktor“ in der Region akzeptiert zu werden. Zu fragen ist, wie es dazu kommen konnte, welche Alternativen zur westlichen Iran-Politik der letzten Jahre bestehen und was die Entwicklungen der letzten Jahre für Israel bedeuten.“

Stephan Grigat ist Gastprofessor für Israel Studies am Moses Mendlssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam/Zentrum Jüdische Studien Berlin Brandenburg und Lehrbeauftragter an der Universität Wien.
Zuletzt hat er das Buch „Die Einsamkeit Israels. Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“ veröffentlicht (Konkret Verlag 2014).

Micha Brumlik:
„Die iranische Regierung und die sie tragenden gesellschaftlichen Gruppen im Iran ist in weiten Teilen noch immer von der Wunschvorstellung durchdrungen, den jüdischen Staat Israel von der Landkarte verschwinden zu lassen. Jüdinnen und Juden mußten seit Hitlers mörderischen Prophezeiungen lernen, daß solche Wunschvorstellungen unter Umständen auch umgesetzt werden – davon zeugen sechs Millionen Tote der Shoah. Niemand weiss, ob und was die iranischen Juden- und Israelfeinde wirklich wollen und können – die Lage ist ungewiß. Es mag sein, daß der Vertrag mit dem Iran über die Nonproliferation nuklearen Materials und die Kontrolle der iranischen Atomindustrie effektiv ist und zu einer allmählichen Liberalisierung und damit einem Nachlassen des Israelhasse führt – das weiss niemand zuverlässig. Freilich ist auch das Gegenteil möglich: daß es dem Iran doch gelingt, dann eben in zehn Jahren Vernichtungskapazitäten gegenüber dem Staat Israel aufzubauen. Auf jeden Fall wird es gegenwärtig und in nächster Zeit darauf ankommen, den Iran öffentlich zu stellen, die Mitglieder seiner Zivilgesellschaft mit dem paranoiden Israelhass seiner Regierung zu konfrontieren und so evtl. zu einer allmählichen Umorientierung beizutragen“

Micha Brumlik ist Erziehungswissenschaftler und Publizist, Mit-Herausgeber der Blätter für internationale Politik sowie von Babylon – Beiträge zur jüdischen Gegenwart. Von 2000-2005 war er Leiter des Fritz Bauer Instituts. Gegenwärtig hat Micha Brumlik die Franz-Rosenzweig-Gastprofessur in Kassel inne.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Kein Weg als Deutscher und Jude. Eine bundesrepublikanische Erfahrung, Luchterhand, München 1996, Deutscher Geist und Judenhass. Das Verhältnis des philosophischen Idealismus zum Judentum, Luchterhand (sl 2028), München 2000., Vernunft und Offenbarung, Philo, Berlin / Wien 2001, C. G. Jung zur Einführung, Junius, Hamburg 2004 (Neufassung), Sigmund Freud. Der Denker des 20. Jahrhunderts, Beltz, Weinheim 2006, Kritik des Zionismus, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2007, Wann, wenn nicht jetzt?: Versuch über die Gegenwart des Judentums, Leipzig 2015

Sandrine Aumercier: Jenseits des geschlechtlichen Binarismus ? Das paradoxe Argument der Entnaturalisierung

05/18/2018 20:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
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GERMAN

Diskussion: Katrin Becker

Ausgehend von Monique Wittigs Vorschlag, die Markierung des Geschlechts verschwinden zu lassen, sowie von den letzten gesellschaftlichen Entwicklungen rund um das „dritte Geschlecht“ und um das Gender-Sternchen, möchte ich das wiederholte Argument der Entnaturalisierung diskutieren und zeigen, inwiefern bestimmte Vorschläge selber eine Naturalisierung praktizieren mögen/müssen, da wo sie sich jedoch als überholt erklärt und widerlegt angibt. Das Wort „natürlich“ trägt in diesem Felde Verwirrungen mit sich, die versucht werden sollen zu deklinieren. Diese andere Naturalisierung zeigt sich u.a. als überbieterische Strategie gegenüber den existierenden Normen (jene, die entnaturalisiert werden sollten), als unhinterfragte Spaltung zwischen einem radikalen Konstruktivismus und einer evidenzbasierten positivistischen Wissenschaft – oder ggbf. als Nähe zum Transhumanismus. Freuds Ansatz zur Rätsel des Geschlechterunterschieds (und nicht zum essentializierten Unterschied) mag hingegen eine heuristische Dimension aufrechterhalten.

4. Summer School am PaIB "Freud Heute"

05/25/2018 - 05/26/2018

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
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GERMAN

Was eigentlich ist Psychoanalyse?

Eine überholte, unwissenschaftliche Theorie, die nicht mehr in unsere Zeit und die Universität passt? Bloß ein spezielles medizinisches Behandlungsverfahren? Oder eine besondere, zugleich faszinierende und bisweilen auch beunruhigende Form des Verstehens? Vielleicht haben Sie sich diese Fragen auch schon einmal gestellt, möchten nun aber mehr darüber erfahren, was das We-

sentliche der Psychoanalyse ausmacht, und sich über die psychoanalytische Aus- und Weiterbildung informieren. Das »Psychoanalytische Institut Berlin« bietet deshalb für Interessierte eine Summer School an, in der wir Ihnen etwas von der ungewöhnlichen psychoanalytischen Erfahrung vermitteln wollen. Im Zentrum des Wochenendes steht dabei der Gedanke, dass die psychoanalytische Methode sich vornehmlich im eigenen Erleben erschließt. Als Psychoanalytikerin / Psychoanalytiker behandelt man nicht einfach andere Menschen, sondern steht in wechselseitiger Beziehung, verstrickt sich und steht immer wieder vor der Aufgabe, die eigene Beteiligung am Geschehen zu refl ektieren und die Verstrickung für ein vertieftes Verstehen zu nutzen (in der Theorie wird dies »Gegenübertragung« genannt). Eine solche konsequente Selbstreflexion ist nicht nur kennzeichnend für das klinisch-therapeutische Vorgehen in der Psychoanalyse, sondern kommt auch bei der psychoanalytischen Betrachtung von Kunstwerken (Literatur, bildende Kunst, Film, Musik) zum Tragen, bei der die eigenen Reaktionen auf das Gesehene oder Gehörte systematisch berücksichtigt werden.

Die Ergründung der Oberfläche. Karl Kraus und das Unbehagen an der Sprachkritik. Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue

05/27/2018 20:00

open to public
Organizer: krIPU BERLIN
Venue: International Psychoanalytic University
Hörsaal 1,(Haus 2), 3.Etage
Stromstraße 2
10555 Berlin
Germany
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Liebe Freundinnen und Freunde der krIPU,

Unsere neue Veranstaltungsreihe „Kritik der Kritik“ beginnt mit einem Vortrag von Dr. Magnus Klaue:

Die Ergründung der Oberfläche. Karl Kraus und das Unbehagen an der Sprachkritik.

„Sprachkritik“ im Zeichen der Postmoderne meint die willkürliche und erfahrungslose Verstümmelung sprachlichen Ausdrucks nach Maßgabe vorweg erlassener Dekrete über die Beschaffenheit der Wirklichkeit und damit das Gegenteil dessen, was unter diesem Begriff in der Hochzeit der Moderne, exemplarisch im Werk von Karl Kraus, gefasst worden ist. Diesen Unterschied wird der Vortrag an einem Sujet entfalten, vor dem Kraus sich in den Augen gendersensibler Sprachkritiker als hoffnungsloser Reaktionär blamiert, an der Frauenbewegung. Während in Kraus‘ harschen Urteilen über den weiblichen Geschlechtscharakter und die feministischen Bewegungen seiner Zeit, gerade weil bei ihm Sprache nie als Transportmittel bornierten Ressentiments fungiert, sondern als Ausdrucksform des Gedankens, Aspekte des Umschlags von Aufkärung in Regression vorausgeahnt sind, der in der späteren Frauenbewegung tatsächlich stattgefunden hat, fetischisert die gendersensible „Sprachkritik“ die regressiven Tendenzen des Feminismus, ohne dessen widersprüchliche Verfasstheit, die bei Kraus ins Bewusstsein gehoben wird, in den Blick zu nehmen. Dem entspricht das Zusammenschrumpfen von Sprache zum Herrschaftsinstrument, die die Wirklichkeit zum Schein entmündigt, während Sprachkritik bei Kraus auf Erfahrung und Deutung jenes Scheins, auf Ergründung des offen zu Tage Liegenden und daher Unbefragten zielte.

Gérard Pommier: Verdrängung und Einziger Zug

06/01/2018 19:30

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
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GERMAN

Öffentlicher Vortrag von Gérard Pommier (Paris)*
im Rahmen des Arbeitswochenendes des Psychoanalytischen Kollegs

Die Verdrängung ist eine Notwendigkeit der ersten Stunde. Sie hat Schlag auf Schlag/ Zug um Zug kaskadenartige Konsequenzen: einen ständigen Drang, der eine Bedingung für das Bewusstsein darstellt. Verschiedene Formen der Verdrängung lösen einander ab, jede mit spezifischer Wiederkehr des Verdrängten. Die Urverdrängung gewährleistet die Subjektivität des Subjekts, dessen charakteristisches Merkmal der „Einzige Zug“ ist. Er identifiziert (sich) mit niemandem; die Kinder sind von ihren Eltern verschieden. Gleichzeitig mit dem Fortschreiten der Verdrängung verschiebt sich der charakteristische Einzelzug. Er bleibt invariabel, wiewohl wir uns verändern.

Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Weitere Information: info@psa-kolleg.de

Moderation: André Michels

Identifizierung und Verdrängung.

06/01/2018 19:30 - 06/03/2018 13:30

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
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GERMAN

Arbeitstagung des Psychoanalytischen Kollegs

Organisation: André Michels und Peter Müller

Die Begriffe Identifizierung und Verdrängung drehen sich ebenso ums Uranfängliche wie um dessen Verlust: primäre Identifizierung und Konstituierung des Subjekts des Unbewussten auf der einen Seite, Urverdrängung auf der anderen.

Auf wen oder was stützt sich das Subjekt, wenn es handelt, begehrt, träumt? Welche Funktion hat die Identifizierung mit dem Einzigen Zug für das Begehren? Wie wird Verdrängung in der analytischen Kur subjektiviert? Inwiefern geht dies mit einem (Objekt)-Verlust einher? Und was hat die Verdrängung mit der Sexualität zu tun?

Mit diesen Fragen leitet das Psychoanalytische Kolleg seine 2. Arbeitstagung in diesem Jahr ein.

In der Stadt ist manches unerhört

06/09/2018 17:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
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GERMAN

Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
In der Stadt ist manches unerhört

Die Psychoanalytische Bibliothek  wird in der Langen Nacht der Wissenschaft die Beziehungen zwischen Hören und Wissen in den Mittelpunkt stellen. Die Psychoanalyse hat ihr Ohr genauso am Geräusch, am Rumoren und Murmeln der Stadt wie am Sprechen, das ihr von der Couch oder aus dem Sessel entgegentritt. Sie ist darin Wissenschaft, insofern sie einen experimentellen und kreativen Umgang dem Unerhörten, Ungehörten, pflegt. Sie schafft Wissen für manches, was nicht geht, entdeckt Wissen, von dem wir nicht wussten, dass wir es haben oder es uns hat.

Wir bieten Ihnen Einblicke in die Richtungen unserer Forschung und die verschiedenen Projekte in und an der Psychoanalytischen Bibliothek. Sie können bei uns kurze Vorträge hören, in einer Offenen Sprechstunde Fragen stellen oder in Klinischen Ateliers vielleicht ungeahnte Wege im Feld von Psychoanalyse und Wissenschaft entdecken.

Veranstaltung von Freunden der IDPAU e.V.:Konferenz "Putting Society on the Couch: On the psychic structure of society – Second International Erich Fromm Research Conference"

06/21/2018

open to public
Organizer: IDPAU - Interessengemeinschaft der Psychoanalyse an Universitäten
Venue: International Psychoanalytic University
Stromstr. 1
10555 Berlin
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Putting Society on the Couch: On the psychic structure of society
Second International Erich Fromm Research Conference from 21 to 23 June 2018
The conference (in English) is organized by the Erich Fromm Study Center at the International Psychoanalytic University (IPU) Berlin, and conducted by Dr. Rainer Funk, Tübingen, and Prof. Dr. Thomas Kühn, Berlin.

The Research Conference 2018 aims at bringing together international researchers engaged with the work of Erich Fromm, examining the actuality of Fromm’s social-analytical approach, as well as exploring the potential for further development of this approach with regard to contemporary social developments.

Erich Fromm’s concept of the social character provides an important approach for the analysis of social megatrends and their effects on psychic structures. Furthermore, Fromm constantly focused on social pathologies within seemingly normal, inasmuch as, hegemonic social constellations. This opened up for an innovative and critical perspective within social sciences. Building on this, in the conference, we will pursue the following question: What implications can be drawn from Fromm’s conceptions for research on contemporary processes of internalization of social structures and which methods are appropriate to examine these practices?

Works in progress – ein Kolloquium

06/22/2018 19:00

open to public
Organizer: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Venue: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Germany
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GERMAN

Die PsyBi bietet ihren Mitgliedern, FreundInnen und jedem, der an Psychoanalyse interessiert ist, die Gelegenheit, Ideen oder Texte, an denen sie arbeiten, vor- und zur Diskussion zu stellen, Hinweise zu erhalten und Kritik zu nutzen; es bietet auch die Möglichkeit, als Gesprächspartner teilzunehmen und die Arbeit der anderen zu besprechen.

Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist hierbei kein fertiger Vortrag, sondern eine schriftliche Skizze, ein in Arbeit befindlicher Aufsatz oder irgendein anderer Entwurf zu Entstehendem.Folgende Spielregeln sollen gelten:

Wer etwas vorstellen möchte, möge sich bitte mit einer ganz kurzen Beschreibung (Titel, 2-3 Sätze) anmelden. Zwei Wochen vor dem Termin (7. Juni) können dann bis zu 10 Seiten zur Vorstellung der im Werden befindlichen Idee eingereicht werden.

Auch diejenigen, die, ohne selbst etwas vorzustellen, teilnehmen möchten, sind gebeten, sich anzumelden. Alle Teilnehmer – Vorstellende oder diskutierend Interessierte – erhalten dann die zu besprechenden Texte ein bis zwei Wochen vor dem Termin.

Pro Termin werden maximal vier Projekte vorgestellt.

Beim Treffen selber sprechen diejenigen, die etwas eingereicht haben, ca. 15 Minuten zu ihrem Vorhaben; anschließend 30 Minuten Gespräch; Pause; usw.

Zunächst ist daran gedacht, eine solche Veranstaltung zwei Mal im Jahr anzubieten.

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

08/31/2018 19:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
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GERMAN

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

09/07/2018 19:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
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GERMAN

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

The Pipe Child (Arbeitstitel)

09/28/2018 20:00

open to public
Organizer: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: Room 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
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Joshua Durban, Tel Aviv

(Vortrag in englischer Sprache, deutsche Übersetzung liegt vor)

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht

11/09/2018 20:30

open to public
Organizer: Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Venue: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Germany
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GERMAN

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht
 

Wilhelm Skogstad, London

- in deutscher Sprache -

Kommunikation und Identität in Social Media

12/12/2018 19:00

open to public
Organizer: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Venue: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin

Berlin
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GERMAN

Vortrag von Dr. Maria Schreiber (Wien): I bims.

Ein Großteil unserer alltäglichen Kommunikation findet mittlerweile durch und in Social Media statt. Zu Beginn der 2000er Jahre war mit dem Internet die Vorstellung eines virtuellen Cyberspace verbunden, in dem man ‚geheime‘ oder auch ‚wahre‘ Identitäten ausleben kann. Mittlerweile sind Offline- und Online-Kommunikation immer mehr voneinander durchdrungen, auch durch mobile, vernetzte Geräte wie das Smartphone. Viele UserInnen sind mehr oder weniger gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen präsent: Als seriöse Bewerberin auf Xing, als hipper Kaffeejunkie auf Instagram, als besorgte Enkelin auf WhatsApp oder als witzereißender Kumpel auf Snapchat. Die Art und Weise, wie wir auf Social Media kommunizieren und uns präsentieren, ist eng mit den jeweiligen Apps und Plattformen, deren technischen Strukturen und Interfaces verbunden. Sind wir also viele oder eher die Summe einzelner Teile? Müssen wir Identitäten neu denken oder gehören unsere Persönlichkeiten sowieso schon Marc Zuckerberg?

Maria Schreiber, Mag. studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Berlin. Von 2013 bis 2017 war sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des interdisziplinären DOC-team-Projekts „Bildpraktiken“ an der Universität Wien und promovierte zu „Digitale Bildpraktiken. Handlungsdimensionen visueller vernetzter Kommunikation“. Forschungsaufenthalte an der Universität Potsdam und der RMIT University Melbourne. Kontakt: maria.schreiber@univie.ac.at // http://bildpraktiken.wordpress.com



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