A A A A
04/20/2018, 16:32, Vienna  DEUTSCH / ENGLISH




Keep me logged in



Latest publications

This section is open to all authors, international publishers and psychoanalytic journals to inform our users promptly about latest publications.

If your publisher or your journal is interested in our section as well, please send an email to
publishers@theviennapsychoanalyst.at

Verhüllung: Ein innerseelisches Geschehen aus psychoanalytischer Sicht


Wenn sich die Seele verhüllt Sich verhüllen, sich einen Mantel oder Schleier umlegen – das ist nicht nur ein äußerlicher Vorgang, sondern kann auch innerlich stattfinden, als ein Geschehen der Seele. Ausgehend von dieser Grundidee beschreibt die Autorin Verhüllung als intrapsychischen Schutzmechanismus, der dazu dient, das eigentliche Wesen zu verbergen und es damit vor Übergriffen zu bewahren. Wie kommt es dazu, dass ein Mensch beginnt, sich innerlich zu verhüllen? Welche Folgen hat das für sein Leben und seine Entwicklung? Dieses Buch findet Antworten und zeigt mögliche Wege auf, die aus der Verhüllung herausführen oder Menschen, die sich verhüllt haben, auf diesem Weg unterstützen. Damit eröffnet es eine Perspektive für Psychologie, Psychotherapie und all jene, die in ihrem persönlichen Alltag auf Menschen treffen, die sich verhüllt haben.

Autoren:
Mag. Susanne Müller-Posch und Mag. Alexandra Maria Koch

>> Shop

Postpartale Depression und »weibliche Identität«: Psychoanalytische Perspektiven auf Mutterschaft (Psychoanalyse)


Die Schwere und Häufigkeit der post-partum-Störungen weisen darauf hin, dass es eine Verbindung zwischen der Konstitution einer weiblichen Identität und den sich daraus ergebenden Frustrationen und Enttäuschungen geben muss. Catherine-Olivia Moser untersucht die Wirkungen der Mutterschaft auf das Selbstverständnis der Weiblichkeit, die von den Krisenmomenten in der Schwangerschaft bis zum Krisenpunkt der Entbindung reichen. Der blaue Mond der Depression als Metapher einer leidenden Darstellung der Mütterlichkeit erscheint dabei weniger als Zustand, sondern als ein konfliktbehafteter Fehlentwicklungsprozess innerhalb der Struktur des Begehrens, was die transgenerationale Weitergabe der Weiblichkeit unterstreicht.

Catherine-Olivia Moser (Dipl.-Psych./M.A.), geb. 1956, ist Psychoanalytikerin in Neu-Ulm. Sie hat u.a. an der Sorbonne Psychologie sowie Philosophie studiert und an der Universität Kassel promoviert. Sie war Mitarbeiterin von Françoise Dolto bei der Maison Verte in Paris.

>> Shop

Wolfsmänner: Zur Geschichte einer schwierigen Figur (Literalität und Liminalität, Bd. 22)


Von Ovid bis Freud, von Canetti bis Deleuze/Guattari - Achim Geisenhanslüke setzt sich mit den seit der Antike überlieferten Figuren der Wolfsmänner auseinander und entwickelt eine Theoriegeschichte dieser sagenumwobenen Mischwesen. Die Analyse wird durch den ständigen Einbezug literarischer Texte u.a. von Schiller, Goethe, Stifter, Storm, Canetti, Hesse, London und Kipling sowie filmischer Überlieferungen ergänzt.

Der Band ist für Literaturwissenschaftler ebenso interessant wie für Medien- und Filmwissenschaftler, darüber hinaus aber auch für ein breiteres Publikum lesenswert.

Achim Geisenhanslüke (Prof. Dr. phil.), geb. 1965, lehrt Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literaturtheorie und der europäischen Literatur vom 17.-21. Jahrhundert.

>> Shop

La Mécanique des passions: Cerveau, comportement, société (OJ.SC.HUMAINES)


De nouvelles sciences du comportement humain ne cessent de prendre de l’ampleur et de susciter l’engouement depuis le début des années 1990 : il s’agit des neurosciences cognitives. Leur ambition est de faire de l’exploration du cerveau le moyen de traiter les pathologies mentales (comme la dépression ou la schizophrénie) mais aussi de nombreux problèmes sociaux et éducatifs, comme l’apprentissage ou la maîtrise de ses émotions. Ces sciences sont-elles devenues le baromètre de nos conduites et de nos vies, prenant la place autrefois occupée par la psychanalyse ? L’homme « neuronal » est-il en passe de remplacer l’homme « social » ? Alain Ehrenberg montre que l’autorité morale acquise par les neurosciences cognitives tient autant à leurs résultats scientifiques ou médicaux qu’à leur inscription dans un idéal social majeur : celui d’un individu capable de convertir ses handicaps en atouts en exploitant son « potentiel caché ». Elles sont la chambre d’écho de nos idéaux d’autonomie. Alain Ehrenberg est sociologue, directeur de recherches émérite au CNRS (Cermes3). Il a créé, en 1994, un groupement de recherches du CNRS sur les drogues et les médicaments psychotropes et fondé, en 2001, le Centre de recherche Psychotropes, santé mentale, société (CNRS-Inserm-université Paris-Descartes). Il est notamment l’auteur de La Fatigue d’être soi et de La Société du malaise.

>> Shop

From Sign to Symbol: Transformational Processes in Psychoanalysis, Psychotherapy, and Psychology (Psychodynamic Psychotherapy and Assessment in the Twenty-first Century)


From Sign to Symbol describes emerging approaches to the unconscious experience and the development of emotional meaning in intersubjective, implicit relationships. He presents strategies that utilize symmetrical, impactful interventions in psychoanalysis, psychotherapy, and psychotherapy supervision through a combination of insights from contemporary psychoanalysis, neuropsychology, and cognitive and developmental psychology.

Author:
Joseph Newirth is professor at the Derner Institute of Advanced Psychological Studies at Adelphi University.

>> Shop

Luzifer-Amor Heft 60


Heft 60 (30. Jg. 2017): Arthur Kronfeld (1886-1941): Psychiater, Sexualwissenschaftler, Psychotherapeut und Kritiker der Psychoanalyse

Editorial (S. 5–7)

Arthur Kronfeld gehört zu den führenden Psychiatern, Psychotherapeuten und Sexuologen der Zwischenkriegszeit. Seinem Band Das Wesen der psychiatrischen Erkenntnis hat er als Motto das Zitat „Auf die Möglichkeit der Synthese kommt es an ...“ des Botanikers Camillo Karl Schneider vorangestellt. [Kronfeld, A.: Das Wesen der psychiatrischen Erkenntnis. Berlin (Springer) 1920, S. 1] Die sich darin ausdrückende Maxime, Ansätze verschiedener Autoren, Denkrichtungen und Disziplinen miteinander zu verknüpfen, war bei Kronfeld Programm und zielte auf eine unorthodoxe Synthese, die als dynamischer Eklektizismus verstanden werden kann. Mit seiner beständigen Suche nach Anschlussstellen und Erweiterungen ist Kronfeld auch innerhalb der oben genannten Fächer schwer auf eine klar umrissene Position festzulegen. Das bemerkten schon seine Zeitgenossen, so beispielsweise bei seiner wohl ersten, Aufmerksamkeit erregenden Arbeit Die psychologischen Theorien Freuds und verwandte Anschauungen von 1912, die den Beginn eines zwanzigjährigen von Ambivalenzen geprägten Prozesses der Annäherung an die Psychoanalyse markierte, aber von Freudkritikern (Max Isserlin) als glänzende Widerlegung und von Psychoanalytikern (Freud) als arrogante Ablehnung dieses Denkgebäudes verstanden wurde. Kronfeld widersetzte sich damit einerseits verkürzenden Vereinnahmungen, andererseits hilft diese Grundhaltung zu erklären, dass so wenig neuere Arbeiten in deutscher Sprache über ihn vorliegen. Denn obgleich er ein breites publizistisches Œu­v­re hinterließ und auf eine umfangreiche inner- und außeruniversitäre Lehrtätigkeit verweisen konnte, hatte Kronfeld keine sich auf seinen Denkstil beziehende Schule gebildet. Die Emigration zunächst in die Schweiz später in die Sowjetunion – wo seine Arbeiten zur Schizophrenie noch heute bekannt sind – beförderten das Vergessen in Deutschland.

Dass Arthur Kronfeld hier nicht gänzlich aus dem Bewusstsein verschwand, ist der Beharrlichkeit des 2013 verstorbenen Augsburger Psychotherapeuten Ingo-Wolf Kittel zu verdanken. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, an Kronfeld zu erinnern. Die von ihm geplante umfassende Biografie hat er leider nicht mehr schreiben können. Doch vermachte er sein komplettes, bis in die frühen 1980er Jahre zurückreichendes Sammlungskonvolut der Veröffentlichungen von und zu Kronfeld sowie dessen Umfeld, von Archivalien diverser Provenienz und schließlich von Fotografien dem Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité. Das ist Anlass, das vorliegende Themenheft von Luzifer-Amor Kronfeld zu widmen, bei dem die Autoren auf Kittels reichen Materialfundus zurückgreifen konnten. 

Neben Karl Jaspers und dem befreundeten Alfred Storch in Heidelberg ausgebildet, gehörte Kronfeld mit Karl Birnbaum, Ludwig Binswanger und Ernst Kretschmer zu jener Generation von Psychiatern, die sich in Ablehnung des Kraepelin’schen Pragmatismus um eine theoretische Neuorientierung des Faches als Wissenschaft und um eine Neukonzeptualisierung der Schizophrenie bemühte; Zeugen dessen sind seine Werke Das Wesen der psychiatrischen Erkenntnis (1920), die Habilitationsschrift  Psychologie in der Psychiatrie (1927) und Perspektiven der Seelenheilkunde (1930). Kronfelds Sichtweise ist noch aus seiner Studentenzeit von der Neuen Fries‘schen Schule, einem Versuch der Weiterführung der Kant’schen Kritik, geprägt. Sein daraus entwickeltes Wissenschaftsverständnis bildet einen wichtigen Bezugspunkt seiner wissenschaftstheoretischen Betrachtung der Psychiatrie, Psychoanalyse und partiell auch der Sexualwissenschaft. Zu sexualwissenschaftlichen Fragen im engeren Sinne, zu denen er sich bereits als Student geäußert hatte, veröffentlichte Kronfeld bis in die frühen 1930er Jahre, besonders intensiv in der Periode zwischen 1919 und 1926, in der er als Sexualtherapeut in Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft arbeitete. Aus dieser Tätigkeit schöpft auch sein Band Psychotherapie, sein Eintreten für die Gründung der Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie (1927); schließlich erfolgte aufgrund dieser Expertise auch seine Berufung zum ersten außerordentlichen Professor für Psychotherapie in Deutschland an Karl Bonhoeffers Psychiatrischer und Nervenklinik der Charité 1931. –

Der erste kurze biografische Text in diesem Heft stammt von Arthur Kronfeld selbst: Es ist seine Vita, die er an der Berliner Universität zu seiner Habilitation 1927 einreichte. Auf die darin dem Zweck geschuldeten Auslassungen nimmt insbesondere der Beitrag von Rainer Herrn Bezug, der sich Kronfelds sukzessiver Annäherung an die Psychoanalyse am Beispiel der Entwicklung seiner sexualwissenschaftlichen Positionen und psychoanalytischen Selbsterfahrungen widmet. Dem schließt sich ein Beitrag von Andreas Seeck an, der sich mit dem Wissenschaftstheoretiker Kronfeld auseinandersetzt. Am Beispiel zweier zentraler Publikationen entfaltet Seeck Kronfelds Versuch einer Neufundierung der Psychiatrie als eigenständige Wissenschaft und seine Kritik des psychoanalytischen Theoriegebäudes. Yazan Abu Ghazals Text beschäftigt sich mit Kronfelds Entwurf einer fundamentalen Anthropologie, die er 1930 in Perspektiven der Seelenheilkunde entwickelte. Der abschließende Beitrag von Michael Schröter bezieht Kronfelds späte Bemühungen um Anerkennung seiner „inoffiziellen“ Lehranalyse angesichts seiner langjährigen Verweigerung psychoanalytischer Gefolgschaftstreue auf seine prekäre wirtschaftliche Situation im Schweizer Exil. 

In der Abteilung der freien Beiträge identifiziert Richard Skues die Patientin in Freuds Krankengeschichte „Ein Fall von hypnotischer Heilung“ (1892–93) als Cathinka Schmidl, eine Bekannte der Familien von Freud und seiner Frau Martha. Er sieht durch seine Entdeckung bestätigt, dass Freuds faktische Angaben prinzipiell glaubwürdig sind, und betont die Bedeutung dieser Art von Patientenforschung für die Rekonstruktion des familiären und professionellen Netzwerks, in und von dem Freud lebte. – Esther Fischer-Homberger erörtert im zweiten Teil ihres großen Aufsatzes über die Debatte um die Psychoanalyse auf dem Londoner Medizinkongress von 1913 die Erwiderung von Ernest Jones auf die Publikation des kritischen Beitrags von Pierre Janet, wobei sie sich u. a. über die Nonchalance wundert, mit der Jones die Frage der Priorität behandelt, und zeichnet mit starken Strichen ein Bild des Unternehmers Freud, der leicht hinter dem Arzt und Wissenschaftler verschwindet. Diese unternehmerischen  Qualitäten hätten viel dazu beigetragen, dass die Psychoanalyse über konkurrierende Ansätze wie den Janets obsiegte. – Lutz Götzmann  schließlich beschreibt Georg Groddecks Behandlungstechnik und skizziert dessen „Psychoanalyse des Lebens“ mit ihren lebensphilosophischen Implikationen.

Im Rahmen der  Kleinen Mitteilungen klärt uns Christfried Tögel über Helene Weiss, Freuds Patintein „Elisabeth von R.“ aus den Studien über Hysterie, auf und trägt zusammen, was aufgrund eines neu zugänglichen Dokumentes aus den Freud-Archives und zusätzlicher eigener Recherchen zu ermitteln war.  Andrea Huppke liefert erneut einen instruktiven Tagungsbericht vom diesjährigen Berliner Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse.

Online wird wieder eine thematisch geordnete Liste von Arbeiten zur Psychoanalysegeschichte in deutschsprachigen Zeitschriften (2016) veröffentlicht, erstmals in der Verantwortung von Arkadi Blatow.

Rainer Herrn, Ludger M. Hermanns, Michael Schröter,


Mourning Freud (Psychoanalytic Horizons)


Mourning Freud analyses Freud´s experiences and theories of mourning as the basis for exploring changes in psychoanalytic theories and practices over the course of the 20th century.

The modernist Freud of the early 20th century has ceded to the postmodern Freud of the 21st. Madelon Sprengnether examines this phenomenon from the perspective of Freud´s self-analysis in relation to his generation of theory, the challenges and transformations wrought by feminism, cultural studies and postmodernism, and the speculations of contemporary neuroscience concerning the unreliability of memory. She offers a significant interpretation of major biographical episodes in Freud´s life, arguing that Freud´s inability to mourn the losses of his early life shaped his theories of mourning, which in turn opened the field of pre-oedipal studies to his successors, enabling a host of new psychoanalytic theories such as object relations, intersubjective and countertransference theories, Lacanian analysis, and trauma theory. Many of these approaches converge on the formulation of mourning as critical to the process of ego development. Through this argument, Sprengnether traces the shift from modernism to postmodernism-from an emphasis on mastery to vulnerability, from vertical to horizontal systems of meaning-making, and from what is representable in words to the realm of the nonverbal.

Mourning Freud, by exploring Freud´s own struggles with mourning, allows us, in turn, to mourn him-releasing him from frozen idealization while demonstrating the relevance of his work to the 21st century.

Madelon Sprengnether is a poet, memoirist, and literary critic, and Regents Professor Emerita of English at the University of Minnesota, USA. She has published numerous books in the field of feminist, psychoanalytic criticism and theory, including The (M)other Tongue: Essays in Feminist Psychoanalytic Interpretation (1985) and the pathbreaking The Spectral Mother: Freud, Feminism and Psychoanalysis (1990). In addition to her academic publishing, she is the author of several books of poetry and memoir, the latest of which, titled Great River Road (2015), views the process of memoir writing through the lens of contemporary neuroscience. She also blogs for Psychology Today.

>> Shop

Appartenere a sé stessi: Anatomia della terza persona


Definito da Lacan un rebut de la société, lo psicanalista può esistere solo nell’indeterminatezza, senza poter occupare un posto, assumere un ruolo, avere una funzione o una missione sociale definita: tutte quelle prerogative, insomma, che contraddistinguono – in primo luogo giuridicamente – una professione. Nella misura in cui l’analista legittima il suo atto attraverso l’autorizzazione di un terzo e si qualifica, si priva di quella sua preziosa duplicità che Guy Le Gaufey pone a fondamento del transfert, e che ritroviamo in formule quali: «La situazione analitica non tollera terzi» (Freud) o: «L’analista non si autorizza che da sé stesso» (Lacan). Basta infatti che egli dichiari la finalità del proprio atto, basta che si prefigga un qualunque ben determinato scopo, o lo condivida con l’analizzante – fossero pure la cura e la guarigione – perché il transfert, da «messa in atto della realtà dell’inconscio», lasci il posto a un’altra realtà: terapeutica, pedagogica, educativa, morale..., o “semplicemente” alla realtà “tout court” a cui ricondurre il “paziente” che l’avrebbe smarrita.
Ma vivere «ai confini delle terre giuridicamente accatastabili», non è forse anche la condizione imprescindibile di chiunque non voglia rinunciare a appartenere a sé stesso? L’inconscio può vivere solo ai confini del diritto, delle istituzioni e delle regole che danno ordine alla società, in una dimensione indefinita e non bene individuata. Se il diritto avanzasse delle pretese sull’inconscio a qualsiasi titolo, ci troveremmo di fronte al peggiore dei totalitarismi: fare dell’inconscio un “oggetto” di regolamentazione, una materia da normare. Ne conseguirebbe un’appartenenza senza limiti dell’individuo allo Stato, inclusa quella parte di sé stesso che egli non conosce, su cui la sua coscienza non ha giurisdizione, quel “resto” che sfugge a ogni logica della rappresentazione e di cui non si può essere privati senza perdere la propria singolarità.
Attraverso un’indagine storica che partendo dalla grande opera di Kantorowicz I due corpi del re, suffragata dai drammi storici di Shakespeare, passa per il Leviatano di Hobbes e per le funamboliche vicende di quel “magnetismo animale” di Mesmer, che confluirà nella Rivoluzione francese, per approdare alle forze oscure che agiscono nell’ipnosi e infine alla nozione di transfert elaborata da Freud e Lacan, questo libro si interroga con passione e rigore sul problema di sempre: l’appartenere a sé stessi.

Guy Le Gaufey (1946) pratica la psicanalisi a Parigi. Co-fondatore della rivista Littoral, già membro dell’ École Freudienne de Paris fondata e diretta da Jacques Lacan, è stato direttore dell’École Lacanienne de Psychanalyse (E.L.P.), di cui oggi è membro. Dei suoi numerosi libri, tutti pubblicati presso E.P.E.L., Anatomie de la troisième personne (1998) è il primo tradotto in italiano. Appassionato traduttore, ricordiamo le traduzioni dall’inglese di La vie avec un trou dedans e di Une fille en hiver di Philip Larkin (entrambi presso Thierry Marchaisse Éditions, 2011).

>> Shop

Aux source de l’âme. Le retour de la sagesse antique dans la psychanalyse: ΛΟΓΟΣ & ובד


À la différence de la religion et de ce qui sera par la suite la philosophie, la sagesse est la modalité d’une pensée qui ne construit pas l’illusion du salut, mais qui opère pour élaborer des solutions linguistiques permettant à l’homme de se situer dans le cosmos, de trouver une façon pour l’habiter, même si son inconfort ne disparaît pas.
Givanni Sias, psychanalyste
Publications :
Cinq propos sur la psychanalyse, Éditions Érès, Ramonville Saint-Agne 2001; Aux sources de l´âme. Le retour de l´ancienne sagesse dans la psychanalyse, Éditions des crépuscules, Paris 2009; Propos sur la stérilité de l´époque contemporaine. À la suite de Vitalij Makhline, in (s. dir.) Patrick Faugeras, L´intime désaccord. Entre contrainte et consentement, Éditions Érès, Toulouse 2017.

>> Shop

Wenn mir´s nur gruselte! Von Angst und ihrer Bewältigung: Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet


Eugen Drewermann hat sich viele Jahre lang intensiv mit der Weisheit der Märchen beschäftigt, insbesondere mit den Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Folgende Märchen interpretiert er in dieser Erstveröffentlichung: – Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen – Das tapfere Schneiderlein – Die Eule. „Am tiefsten geht die Angst, die uns befällt, wenn wir bemerken, was es heißt, ein Mensch zu sein, - die Angst, geistig zu existieren: als Einzelner, in Freiheit, hinwandernd zwischen Zeit und Ewigkeit. […] Im Grunde läßt sie sich nur lösen in Vertrauen, doch dazu brauchte es eines gewissermaßen religiösen Haltepunkts. Ein solcher Halt im Absoluten läßt sich nicht verordnen noch verfügen; es läßt sich freilich zeigen, was passiert, wenn er uns fehlt. Wir werden dann die Angst verdrängen oder anderen Angst machen oder die vermeintlichen Angstquellen auszuschalten suchen. In jedem Falle finden wir niemals uns selbst, gelangen wir nie wirklich zu den anderen und werden niemals Ruhe haben.“/ E. DREWERMANN

>> Shop

Llull con Lacan (ESCUELA LACANIANA)


Este libro quiere extraer una enseñanza de la lectura de Ramon Llull, el insigne filósofo y escritor catalán medieval, en conexión con las modernas ideas lacanianas.
La clínica psicoanalítica de las psicosis ha extraído sus principales enseñanzas de las producciones escritas del sujeto psicótico. El caso del juez Schreber, cuyas Memorias de un neurópata fueron para Freud el origen de su análisis inaugural del sistema delirante, se mantiene todavía hoy como un paradigma de esta enseñanza que está en el principio del tratamiento posible de la psicosis. Por otra parte, la lectura que Jacques Lacan hizo de la obra de James Joyce para deducir la estructura del sinthoma es hoy el ejemplo que hay que seguir cuando se trata de dejarse enseñar por la producción escrita del sujeto en el proceso psicótico. Este libro quiere extraer una enseñanza de la lectura del texto de Ramon Llull, el insigne filósofo y escritor catalán medieval. Para formular nuestra hipótesis en una sola frase: el verdadero nombre de Llull es Amat. Y el psicoanálisis hace posible leer esta contingencia del significante como una necesidad de la estructura. El nombre de Amat es, en efecto, el que nombra el ser del sujeto en una experiencia que se ordena en tres vertientes fundamentales: en los signos del amor que se despliegan en una forma erotomaníaca de la relación con el goce del Otro, forma designada con el término, neológico, de Amancia; en una experiencia de la palabra que es aparición del significante en lo real, experiencia designada con el término, neológico también, de Affatus; y en la letra que cifra el goce del Otro, escritura que Ramon Llull construye en el famoso sistema de su Ars. Estas tres vertientes hacen un nudo que la enseñanza de Lacan nos permite leer como un sinthoma, el mismo que el sujeto construye para hacerse el nombre de Amat, el mismo que nos enseña lugares inéditos de la experiencia del sujeto psicótico.

>> Shop

Psychic Bisexuality: A British-French Dialogue (The New Library of Psychoanalysis)


Psychic Bisexuality: A British-French Dialogue clarifies and develops the Freudian conception according to which sexual identity is not reduced to the anatomical difference between the sexes, but is constructed as a psychic bisexuality that is inherent to all human beings.

The book takes the Freudian project into new grounds of clinical practice and theoretical formulations and contributes to a profound psychoanalytic understanding of sexuality. The object of pychoanalysis is psychosexuality, which is not, in the final analysis, determined by having a male or a female body, but by the unconscious phantasies that are reached après coup through tracing the nuanced interplay of identifications as they are projected, enacted and experienced in the transference and the countertransference in the analytic encounter.

Drawing on British and French Freudian and post-Freudian traditions, the book explores questions of love, transference and countertransference, sexual identity and gender to set out the latest clinical understanding of  bisexuality, and includes chapters from influential French analysts available in English for the first time. Psychic Bisexuality: A British-French Dialogue will appeal to psychoanalysts and psychoanalytic psychotherapists as well as gender studies scholars.

Rosine Jozef Perelberg is a Fellow of the British Psychoanalytic Society, Visiting Professor in the Psychoanalysis Unit at University College London and Corresponding Member of the Paris Psychoanalytical Society. Her books include Psychoanalytic Understanding of Violence and Suicide and Female Experience: Four Generations of British Women Psychoanalysts on Work with Women (with Joan Raphael-Leff). She is the author of Time, Space and Phantasy and Murdered Father, Dead Father: Revisiting the Oedipus Complex. In 2007, she was named one of the ten women of the year by the Brazilian National Council of Women.

>> Shop

Computational Psychoanalysis and Formal Bi-Logic Frameworks (Advances in Human and Social Aspects of Technology) (Englisch)


"This book identifies the formal aspects of unconscious processes through the works of French school of humanities. It identifies a basic, irreducible logical nucleus called phallic logic, which characterizes human psyche development and function, from unconscious realm to consciousness, being it the primary ground for the binary oppositional and dichotomical nature featuring human psyche in its wholeness"

>> Shop

Wie man wird, was man ist: Memoiren eines Psychotherapeuten


Sehr persönliche Erinnerungen, geschrieben mit der Offenheit, die ihn als Psychotherapeuten so besonders und letztlich weltberühmt machten. Irvin D. Yalom widmete sein Leben dem seelischen Leid anderer, in diesem Buch erzählt er von sich und den Umbrüchen, die ihn und seine Arbeit geprägt haben. Er berichtet von der Kindheit in prekären sozialen Verhältnissen, dem Minderwertigkeitsgefühl in jungen Jahren, der frühen Eigenwilligkeit, aber auch von den Kämpfen der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen in den 1960er Jahren, den Anfängen der Studentenrevolte, der Menschenrechts- und Frauenbewegung, Drogen und Esoterik, und auch Berühmtheiten wie Viktor Frankl oder Rollo May kommen zu Wort. Entstanden ist so das Portrait eines Mannes, der sein Leben in Gänze ausgekostet und gleichzeitig mit extremen Sinn gefüllt hat – von ausgelassenen Flitterwochen auf dem Motorrad durch Frankreich bis zur therapeutischen Arbeit mit Krebspatienten und dem Reflektieren über den eigenen Tod.

Irvin D. Yalom wurde 1931 als Sohn russischer Einwanderer in Washington, D.C. geboren. Er gilt als einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA und ist vielfach ausgezeichnet. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane wurden international zu Bestsellern und zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiß.

>> Shop

Inside the Freud Museums (International Library of Modern and Contemporary Art)


Sigmund Freud spent the final year of his life at 20 Maresfield Gardens, London, surrounded by all his possessions, in exile from the Nazis. The long-term home and workspace he left behind in Vienna is a seemingly empty space, devoid of the great psychoanalyst’s objects and artefacts. Now museums, both of these spaces resonate powerfully. Since 1989, the Freud Museum London has held over 70 exhibitions by a distinctive range of artists including Louise Bourgeois, Sophie Calle, Mat Collishaw, Susan Hiller, Sarah Lucas and Tim Noble and Sue Webster. The Sigmund Freud Museum Vienna houses a small but impressive contemporary art collection, with work by John Baldessari, Joseph Kosuth, Jenny Holzer, Franz West and Ilya Kabakov. In this remarkable book, Joanne Morra offers a nuanced analysis of these historical museums and their unique relationships to contemporary art. Taking us on a journey through the ‘site-responsive’ artworks, exhibitions and curatorial practices that intervene in the objects, spaces and memories of these Museums, Joanne Morra offers a fresh experience of the history and practice of psychoanalysis, of museums and contemporary art.

Dr. Joanna Morra is Reader in Art History and Theory at Central St. Martin’s College of Art and Design, University of the Arts, London. She is the Founder and Principal Editor of the Journal of Visual Culture.

>> Shop

In The Freud Archives


Who will inherit the secrets of Sigmund Freud? Who will protect his reputation? Who may destroy it? Janet Malcolm´s investigation into the personalities who clash over Freud´s legacy has become a celebrated story of seduction and betrayal, love and hatred, fantasy and reality. It is both a comedy and a tragedy. Malcolm´s cast of characters includes K. R. Eissler, a venerable psychoanalyst and keeper of the Freud flame; Jeffrey Mason, a flamboyant Sanskrit scholar and virulent anti-Freudian; and Peter Swales, a former assistant to the Rolling Stones and indefatigable researcher. Each of them thinks they know the truth about Freud, and each needs the help of the other. Malcolm endeavours to untangle the causes of their rivalry and soured friendships, while the flaws and mysteries of Freud´s early work tower in the background.

Janet Malcolm´s books include Reading Chekhov, The Silent Woman: Sylvia Plath and Ted Hughes, The Journalist and the Murderer and Psychoanalysis: The Impossible Profession. Born in Prague, she grew up in New York, where she now lives.

>> Shop

Du sollst nicht merken: Die Realität der Kindheit und die Dogmen der Psychoanalyse


»Du sollst nicht merken« - nämlich: was dir in deiner Kindheit angetan wurde und was du in Wahrheit selbst tust - ist ein niemals ausgesprochenes, aber sehr früh verinnerlichtes Gebot, dessen Wirksamkeit im Unbewußten des einzelnen und der Gesellschaft Alice Miller zu beschreiben versucht. Ihre Analyse dieses Gebots führt sie zu einer grundsätzlichen Kritik an der Triebtheorie Sigmund Freuds. Die Wirksamkeit des Gebots »Du sollst nicht merken« zeigt sie anhand ihrer Analysen von Träumen, Märchen und literarischen Werken auf, wobei aus ihrer Auseinandersetzung mit dem Œuvre Franz Kafkas ein neues Kafka-Bild hervorgeht und implizit eine Theorie menschlicher Kreativität.

Alice Miller wurde am 12. Januar 1923 in Polen geboren. Sie studierte in Basel Philosophie, Psychologie und Soziologie. Nach der Promotion machte sie in Zürich ihre Ausbildung zur Psychoanalytikerin und übte 20 Jahre lang diesen Beruf aus. 1980 gab sie ihre Praxis und Lehrtätigkeit auf, um zu schreiben. Seitdem veröffentlichte sie 13 Bücher, in denen sie die breite Öffentlichkeit mit den Ergebnissen ihrer Kindheitsforschungen bekannt machte. Sie verstand ihre Suche nach der Realität der Kindheit als einen scharfen Gegensatz zur Psychoanalyse, die in der alten Tradition das Kind beschuldigt und die Eltern schont. Alice Miller ist am 14. April 2010 im Alter von 87 Jahren verstorben.

>> Shop

L´homosexualité de Freud


L´homosexualité de Freud soutient que l´amitié de Freud avec Fliess, dont les effets de transfert orientent le désir inconscient de Freud et ses symptômes, joue un rôle crucial pour la découverte de la psychanalyse. Ainsi, Freud problématise l´homosexualité masculine à partir de son rejet social pour en produire une définition sophistiquée et élargie participant à (et de) l´autonomie du champ : plus il approfondit sa compréhension du fait homosexuel et en étend la surface définitionnelle, plus le terme « homosexualité » condense de significations englobant choix d´objet et narcissisme, entrée dans la paranoïa, lien social et transfert dans la cure. 1910 est le moment homosexuel de Freud où, du cas Léonard au cas Schreber, il livre des résultats cruciaux sur les ressorts inconscients du désir homosexuel dont les effets contribuent au renouvellement de la métapsychologie par l´introduction du narcissisme.

Lionel Le Corre, psychanalyste, docteur en anthropologie psychanalytique à l´université Paris Diderot, est membre du Cercle international d´anthropologie psychanalytique.

>> Shop

Freud´s Jaw and Other Lost Objects: Fractured Subjectivity in the Face of Cancer


What does it mean to live with life-threatening illness? How does one respond to loss? Freud’s Jaw and Other Lost Objects attempts to answer these questions and, as such, illuminates the vulnerabilities of the human body and how human beings suffer harm. In particular, it examines how cancer disrupts feelings of bodily integrity and agency.

Employing psychoanalytic theory and literary analysis, Lana Lin tracks three exemplary figures, psychoanalyst Sigmund Freud, poet Audre Lorde, and literary and queer theorist Eve Kosofsky Sedgwick. Freud’s sixteen-year ordeal with a prosthetic jaw, the result of oral cancer, demonstrates the powers and failures of prosthetic objects in warding off physical and psychic fragmentation. Lorde’s life writing reveals how losing a breast to cancer is experienced as yet another attack directed toward her racially and sexually vilified body. Sedgwick’s memoir and breast cancer advice column negotiate her morbidity by disseminating a public discourse of love and pedagogy. Lin concludes with an analysis of reparative efforts at the rival Freud Museums in London and Vienna. The disassembled Freudian archive, like the subjectivities-in-dissolution upon which the book focuses, shows how the labor of integration is tethered to persistent discontinuities.

Freud’s Jaw asks what are the psychic effects of surviving in proximity to one’s mortality, and it suggests that violences stemming from social, cultural, and biological environments condition the burden of such injury. Drawing on psychoanalyst Melanie Klein’s concept of “reparation,” wherein constructive forces are harnessed to repair damage to internal psychic objects, Lin proposes that the prospect of imminent destruction paradoxically incites creativity. The afflicted are obliged to devise means to reinstate, at least temporarily, their destabilized physical and psychic unity through creative, reparative projects of love and writing.

 
Lana Lin is Associate Professor in the School of Media Studies at The New School, New York.

>> Shop

The Mythology Surrounding Freud and Klein: Implications for Psychoanalysis (Dialog-on-Freud)


Charlotte Schwartz provides a systematic review of the writings of Freud and Klein in order to debunk the mythology that has surrounded them. Schwartz argues that the claims that Freud negated the object in his theoretical constructs and that it was Klein who originated object theory are without merit.

Charlotte Schwartz is psychoanalyst and emeritus assistant professor of pediatrics at New York Medical College.

>> Shop

Remembering as Reparation: Psychoanalysis and Historical Memory (Studies in the Psychosocial)


This book brings together psychoanalysis, clinical and theoretical, with history in a study of remembering as reparation: not compensation, but recognition of the actuality of perpetration and the remorseful urge to rejuvenate whatever represents this damage. Karl Figlio argues that this process, intensively studied by Melanie Klein, is shadowed by manic reparation, which simulates, but is antithetical, to it. Both aim for peace of mind: the former in a guilt-induced attitude of making better a damaged ‘good object’, internal and external; the latter, supported by defences thoroughly studied in psychoanalysis, in claiming liberation from an accusatory object.

This psychoanalytic line of thinking converges with historical scholarship on post-war German memory and memorialization. Remembering is posited as ambivalent - it is reparative, in ‘remembering true’, with respect and self-respect. It is also manic reparative, in ‘remembering false’, shedding bonds to the actuality of history through acts of triumph and liberation.

This thoughtful book highlights new features of history and memory work, especially the importance of emotion, and will be of great value to students, academics and practitioners across the fields of psychoanalysis, memory studies, German studies and modern history.

Karl Figlio is Professor Emeritus in the Department for Psychosocial and Psychoanalytic Studies, University of Essex, UK. He is a Senior Member of the Psychoanalytic Psychotherapy Association of the British Psychoanalytic Council and an Associate of the British Psychoanalytical Society. He has published widely in the history of science, psychoanalysis and psychoanalysis and culture.

>> Shop

Dialektische Psychologie: Adornos Rezeption der Psychoanalyse


Das Buch befasst sich mit bislang unbekannten Kontexten von Theodor W. Adornos Kritik der Psychoanalyse, darunter vor allem die versuchte „Arisierung“ durch die Neoanalyse im Göring-Institut der NS-Zeit. Wolfgang Bock nimmt dazu einen wichtigen Ausgangspunkt von Adornos Aufsatz „Die revidierte Psychoanalyse“, der 1952 in der Psyche veröffentlicht wird. Der Autor zeigt anhand einer genauen Lektüre eins bislang unveröffentlichten englischen Vortragsmanuskripts von 1946, dass Adornos sich zusammen mit den zur Emigration gezwungenen jüdischen Analytikern vor allem gegen die Zurichtung der freudschen Triebtheorie durch Karen Horney richtet, gegen die er auch in Amerika argumentiert. Er steht damit keinesfalls allein da. Diese Motive werden von Adorno allerdings ab 1950 in Deutschland nicht mehr offen aufgenommen, da er sich mangels anderer Alternativen nun verstärkt um ein Auskommen mit den ehemaligen Nazis bemüht. Wolfgang Bock, der auch der bislang kaum erfolgte Aufarbeitung dieses faschistischen Erbes in der Psychologie im Nachkriegsdeutschland nachgeht, kann zeigen, dass diese Momente weiterhin in Adornos späterer Fassung der Psychoanalyse wirksam bleiben. Vor diesem Hintergrund unterzieht er so gut wie alle Texte Adornos zur Psychoanalyse einer gründlichen Revision, darunter auch kaum bekannte Forschungsprojekte. Es zeigt sich, dass Adorno in den englischen Texten sehr viel offener argumentiert und damit paradoxerweise späteren Kritikern näher ist, als diese annehmen: Das Bild seines Umgangs mit der Psychoanalyse muss von nun an gründlich revidiert werden. Das Buch veröffentlicht zum ersten Mal den englischen Vortragstext Adornos von 1946 und bietet u.a. eine neue deutsche Übersetzung.

Prof. Dr. Wolfgang Bock ist Ordentlicher Universitätsprofessor für deutsche Literatur und Sprache an der Universidade do Rio de Janeiro (UFRJ) und war 2017 Gastprofessor an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel.

>> Shop

Arabic Freud


The first in-depth look at how postwar thinkers in Egypt mapped the intersections between Islamic discourses and psychoanalytic thoughtIn 1945, psychologist Yusuf Murad introduced an Arabic term borrowed from the medieval Sufi philosopher and mystic Ibn ‘Arabi—al-la-shu‘ur—as a translation for Sigmund Freud’s concept of the unconscious. By the late 1950s, Freud’s Interpretation of Dreams had been translated into Arabic for an eager Egyptian public. In The Arabic Freud, Omnia El Shakry challenges the notion of a strict divide between psychoanalysis and Islam by tracing how postwar thinkers in Egypt blended psychoanalytic theories with concepts from classical Islamic thought in a creative encounter of ethical engagement.

Drawing on scholarly writings as well as popular literature on self-healing, El Shakry provides the first in-depth examination of psychoanalysis in Egypt and reveals how a new science of psychology—or “science of the soul,” as it came to be called—was inextricably linked to Islam and mysticism. She explores how Freudian ideas of the unconscious were crucial to the formation of modern discourses of subjectivity in areas as diverse as psychology, Islamic philosophy, and the law. Founding figures of Egyptian psychoanalysis, she shows, debated the temporality of the psyche, mystical states, the sexual drive, and the Oedipus complex, while offering startling insights into the nature of psychic life, ethics, and eros.

This provocative and insightful book invites us to rethink the relationship between psychoanalysis and religion in the modern era. Mapping the points of intersection between Islamic discourses and psychoanalytic thought, it illustrates how the Arabic Freud, like psychoanalysis itself, was elaborated across the space of human difference.

Omnia El Shakry is professor of history at the University of California, Davis. She is the author of The Great Social Laboratory: Subjects of Knowledge in Colonial and Postcolonial Egypt and the editor of Gender and Sexuality in Islam.

>> Shop

Psychoanalyse des Islam


Ob als Alltagsphänomen wie der verordneten Verschleierung oder in der gewalttätigen Form des Terrorismus – fundamentalistische Strömungen im Islam sind auf dem Vormarsch. Doch wie lässt sich die weltweite Konjunktur des islamischen Extremismus jenseits kulturkämpferischer und relativistischer Muster erklären? In seiner bahnbrechenden Studie, die im englisch- und französischsprachigen Raum längst zum Standardwerk avanciert ist, interpretiert Fethi Benslama den Islamismus als Zeichen der Krise des Islam in Konfrontation mit der sündhaften Moderne : Der Leidensdruck durch Verbot von Lust führt zur Aggression gegenüber Ambivalenzen – bis hin zum Terror. Fethi Benslama füllt eine Lücke in Sigmund Freuds Werk: Er erklärt das Unbehagen in der muslimischen Kultur, analysiert die Gründungsmythen und die Glaubenspraktiken des Islam und weist auf die kritische Stellung der Frau als Quelle der Angst vor Veränderung und Begehren hin. Eine monumentale Studie und ein unentbehrlicher Beitrag in der Auseinandersetzung mit dem Islamismus sowie ein erster Schritt in Richtung seiner Therapierung.

>> Shop

Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre: Eine Anthologie (Klassiker der Weltliteratur)


Sigmund Freud ist und bleibt einer der überraschendsten und einflussreichsten Psychologen. In dieser Anthologie kann der Leser alle Aspekte des freudschen Denkens ausloten: allen voran natürlich die Theorie des Unbewussten, seine verwegenen Gedanken zur Sexualität und Perversion, interessante Einsichten in die Hirnforschung avant la lettre, seine berühmten Überlegungen zum Witz und Humor und vieles mehr. Dabei zeigt sich Freud nicht nur als erhabener Denker, sondern auch als pointierter und literarisch hochrangiger Stilist und als Mensch, der stets das große Ganze betrachtet hat.

>> Shop

DO RETRATO AO EPITÁFIO EM CECÍLIA MEIRELES: A Identidade Feminina na Literatura e na Psicanálise


Este livro propõe uma leitura da obra de Cecília Meireles em torno das imagens que compõem o poema “Retrato” (Viagem, 1939) a partir da metapsicologia freudiana e dos conceitos de imagem de Alfredo Bosi, Emil Staiger e Octávio Paz. O poema “Retrato” nos apresenta uma estranheza ante a visão do rosto feminino modificado pelo tempo e é possível encontrar a preocupação com a identidade feminina, a princípio relacionada com o rosto, em toda obra de Cecília Meireles. Percebe-se que estava preocupada não somente com o corpo em si mesmo, mas também com a alma, que se une intimamente a ele, estabelecendo assim a sua identidade pessoal. Para estudar esse percurso de Cecília Meireles, escolhemos trinta poemas (escritos entre 1919 e 1962) que trazem um eu lírico em constante desenvolvimento em sua capacidade de expressão. A princípio, em seus primeiros escritos anteriores ao “Retrato”, encontramos um eu adolescente cuja identidade ainda está por se formar mas já esboça um retrato projetado em figuras históricas e míticas. A percepção do retrato se dá a partir de Viagem e a identidade tão procurada se mostra agora perdida, ou seja, de qualquer forma se constitui na ausência. Essa busca de traços reconhecidamente identificatórios do eu lírico no corpo se mostra insuficiente para demarcar sua existência e o eu lírico necessita ultrapassar os espelhos e retratos, fragmentando-os, para então deparar-se com a ausência e com o silêncio enquanto possibilidade de integração. Enfim, sem retratos ou espelhos, resta ao eu lírico feminino, maduro e ciente de sua responsabilidade de poeta, assegurar sua permanência no mundo a despeito da inevitável falência do corpo. Trata-se da transformação do sofrimento em pura e bela poesia que, apesar da ausência que se constitui a identidade, permanece. A obra de arte, enquanto manifestação de um eu, traz imagens que traduzem uma experiência única e íntima, impossível de se dizer de outra forma. As metáforas e as metonímias presentes na poesia, as imagens, a forma de que se constitui o poema, nada pode ser ignorado enquanto possibilidades de significação. Qualquer proposta de interpretação se mostra insuficiente quando se fala de poesia, mas a abertura da arte para a investigação do ser feminino através da psicanálise contribui para o conhecimento da mulher enquanto ser em busca de uma identidade. O conflito básico entre princípio do prazer e princípio da realidade move o ser humano que busca, acima de tudo, respostas e soluções para seus anseios de integração e identidade. A poesia, assim como o sonho, é uma tentativa de expressão e satisfação de necessidade e impulsos considerados perigosos ou impossíveis de se manifestarem pela linguagem comum e, além disso, a poesia oferece uma bela solução para o desejo de permanecer imortal.

>> Shop

Handbuch Literatur & Psychoanalyse


Das Handbuch bietet einen umfassenden Überblick über die enge Beziehung zwischen Literatur und Psychoanalyse. In den Blick kommen dabei die Literatur als Gegenstand der Psychoanalyse und das psychoanalytische Wissen der Literatur. Systematisch aufbereitet werden auch die literarischen Dimensionen der Psychoanalyse und das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Kultur- bzw. Literaturwissenschaft. Zwei Register und ein Glossar beschließen den Band.

>> Shop

Le moi et la psychopathologie


Le moi et la psychopathologie est un livre théorique en psychanalyse freudienne et lacanienne. Il s´agit, dans cet ouvrage, d´étudier la structure moïque dans ces différentes structures psychiques: Névrose, psychose, perversion, inversion. Par ailleurs, un effort de clarté est fait dans cet ouvrage pour attirer un large public voire profane, car nous estimons que toute personne a le droit de savoir la structure psychique qu´elle intègre. A notre avis, cela suffit pour commencer son traitement...

Shop

Kino und Couch: Film und Psychoanalyse im Dialog


Nicht nur historisch sind Film und Psychoanalyse Geschwister. Das Fiktive und Träumerische, die das Leben prägenden bewussten und unbewussten Dramen und ihre affektiven Wirkungen und das verführerische Begehren – in den Filmen wie in der Psychoanalyse bildet dies alles den Stoff, den wir im Kino zu sehen bekommen.

Die Bilder auf der Leinwand konfrontieren den Einzelnen stets mit sich selbst, mit seinen Affekten, Wünschen und Träumen. Auf eine andere Art macht die Psychoanalyse das Gleiche durch Assoziation und Erinnerung.

Das Kino ist eine Affektmaschine, der es primär um Erleben und Unterhaltung geht. Weinen und Lachen, Spannung und Entspannung, aber auch Angst und Sehnsucht werden in Tragödien und Komödien, in Krimis, Abenteuer- und Liebesgeschichten erzeugt. Oft sind es für die Zuschauenden unbewusste Wünsche, verdrängte Konflikte und verborgene Beziehungskonstellationen, die durch den analytischen Blick erhellt werden können. So wird die Psychoanalyse zur Interpretin der »Traum­fabrik«.

Doch der Film liefert als ästhetisches Produkt stets einen Überschuss, in dem mehr steckt als die psychoanalytische Deutung zu sehen vermag, denn er ist »bigger than life«. Die filmische Phantasie gestaltet das Unbekannte und verweist auf Utopisches. Sie akzentuiert und lenkt den Blick, formt das noch Undeutliche und schärft auf diese Weise die Sinne.

Autoren:
-) Werner Schneider-Quindeau, Theologe, seit 1984 Gemeindepfarrer, ab 1989 Studienleiter am Theologischen Konvikt, ab 2000 Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung der Ev. Kirche, ab 2007 Pfarrer für Stadtkirchenarbeit, seit 2015 pensioniert. Seit 1987 Vorsitzender der Jury der Ev. Fimarbeit, 1999–2003 Filmbeauftragter des Rates der EKD, 1999-2013 Vizepräsident von INTERFILM. Veröffentlichungen zu Sozialethik, Film und Theologie.
-) Reinhard Otte, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DPV/IPV/DGPT) in eigener Praxis, Supervisor; 2006–2016 Ambulanzleiter am Frankfurter Psychoanalytischen Institut (FPI), seit 2016 Vorsitzender des FPI.
-) Ilka Quindeau, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Professorin für Klinische Psychologie an der University of Applied Sciences in Frankfurt a. M., Vorsitzende der Sigmund Freud Stiftung. Wolfgang-Loch-Preis 2005. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Herausgeberschaften und Buchpublikationen.

Alle drei haben die Reihe Kino und Couch des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts in Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt a. M. entwickelt und seit mehr als zehn Jahren organisiert.

>> Shop

Psychoanalyse (Elementaire Deeltjes) (Niederländisch)


Al ruim honderd jaar lopen de meningen over psychoanalyse uiteen. Diverse ideeën uit de psychoanalyse, zoals het oedipuscomplex, zijn wijd bekend en voer voor gesprek. In dit Elementaire Deeltje geeft Daniel Pick een heldere en levendige introductie op de psychoanalyse. Het boek biedt de lezer een inkijkje in hoe het is om in behandeling te gaan, en beschrijft waarmee patiënt en behandelaar mogelijk te maken krijgen.

De ideeën van Freud hebben voor velen de manier bepaald waarop ze dromen, verlangens en emoties begrijpen. Maar er zijn ook talloze critici geweest die hebben gewaarschuwd voor de gevaarlijke methoden, twijfelachtige resultaten of pseudowetenschappelijke veronderstellingen. Daniel Pick kijkt met behulp van moderne ideeën over het zelf naar de psychoanalyse en de ontwikkeling ervan, en laat zien dat de psychoanalyse een belangrijke bron blijft voor het onderzoek naar de geest.

>> Shop

Una poltrona per tre: Pazienti e analista nella terapia di coppia


Quali sono le difficoltà che portano una coppia a chiedere l’aiuto di una terapia? Quali le competenze con cui condurre l’incontro con i partner? In quali e quanti modi la soggettività del terapeuta entra in contatto con i mondi soggettivi dei partner e con il loro modo di organizzare l’esperienza di essere coppia? Nel testo, alcuni tra i più influenti autori internazionali mettono la propria esperienza clinica e affettiva a disposizione del lettore.

>> Shop

Freud in the 21st-Century Context: Hegel, Nietzsche, Heidegger, Lacan, Derrida, Zizek (English Edition)



Patrick McCarty studied under the great French philosopher Jacques Derrida and worked as an academic for 25 years. Today, he is a professional writer (over one hundred titles to his credit) and the host of ICG/CNN Radio, where he dialogues with the central innovators, writers, artists and thinkers of the 21st century.

>> Shop

Politique et société: Pape François, rencontres avec Dominique Wolton


LE 1ER LIVRE DU PAPE FRANÇOIS SUR SA VISION DE LA POLITIQUE ET DE LA SOCIÉTÉ

Pendant un an, le pape François a accordé douze entretiens à l’intellectuel français Dominique Wolton. Fruit de ces rencontres humaines et chaleureuses, ce dialogue exceptionnel et inédit aborde en toute liberté les grands sujets de notre temps et de l’existence humaine : la paix et la guerre, la politique et les religions, la mondialisation et la diversité culturelle, les fondamentalismes et la laïcité, l’Europe et les migrants, l’écologie, les inégalités dans le monde, l’œcuménisme et le dialogue interreligieux, l’individu, la famille, l’altérité, le temps, la confiance et la joie.

Sans conformisme ni langue de bois, ce livre illustre la vision du pape pour l’Église et la société: abattre les murs et construire des ponts.


Pope Francis reveals for the first time that he consulted a psychoanalyst to "clarify a few things" (the telegraph)

>> Shop

Coming Too Late: Reflections on Freud and Belatedness (Suny Series, Insinuations: Philosophy, Psychoanalysis, Liter)


Aiming to reconceptualize some of Freud´s earliest psychoanalytic thinking, Andrew Barnaby´s Coming Too Late argues that what Freud understood as the fundamental psychoanalytic relationship--a son´s ambivalent relationship to his father--is governed not by the sexual rivalry of the Oedipus complex but by the existential predicament of belatedness. Analyzing the rhetorical tensions of Freud´s writing, Barnaby shows that filial ambivalence derives particularly from the son´s vexed relation to a paternal origin he can never claim as his own. Barnaby also demonstrates how Freud at once grasped and failed to grasp the formative nature of the son´s crisis of coming after, a duality marked especially in Freud´s readings and misreadings of a series of precursor texts--the biblical stories of Moses, Shakespeare´s Hamlet, E. T. A. Hoffmann´s "The Sandman"--that often anticipate the very insights that the Oedipal model at once reveals and conceals. Reinterpreting Freudian psychoanalysis through the lens of Freud´s own acts of interpretation, Coming Too Late further aims to consider just what is at stake in the foundational relationship between psychoanalysis and literature.

Andrew Barnaby is Associate Professor of English at the University of Vermont and the coauthor (with Lisa J. Schnell) of Literate Experience: The Work of Knowing in Seventeenth-Century English Writing.

>> Shop

Vom Irrtum lernen: Behandlungsfehler und Verantwortung in der psychoanalytischen und psychotherapeutischen Praxis


Bis zu 20% aller psychoanalytischen und psychotherapeutischen Behandlungen verlaufen erfolglos, nicht selten kommt es dabei zu unerwünschten Nebenwirkungen und Schädigungen. Der Autor stellt die Frage nach der Beteiligung des Psychotherapeuten und seiner Verantwortung für das Scheitern und entwirft eine Fehler- und Irrtumstheorie für die psychoanalytische und therapeutische Praxis.

Das Buch beschreibt sowohl die Standards professionellen therapeutischen Handelns als auch die Besonderheiten der psychoanalytischen Praxis aus einer ethischen Sichtweise.

Ralf Zwiebel unterscheidet und untersucht zwei grundlegende Bereiche: In den ersten fallen Behandlungsfehler und Verfehlungen, für die der Therapeut die alleinige Verantwortung trägt. Hier geht es darum, eine für die Praxis handhabbare und valide Fehlerkultur zu entwickeln. In den zweiten Bereich gehört die spezifische innere Arbeitsweise des Analytikers, die einer Dynamik von Gelingen und Scheitern unterliegt. Irrtümer, Täuschungen und Fehlleistungen gehören unvermeidlich zum analytischen Prozess dazu. Obwohl nicht erwünscht, stellen sie doch eine unverzichtbare Quelle des Verstehens und Arbeitens dar.

Dieses Buch richtet sich an:
- PsychoanalytikerInnen
- PsychotherapeutInnen

>> Shop

Sabina Spielrein: The Woman and the Myth


Long stigmatized as Carl Jung´s hysterical mistress, Sabina Spielrein (1885-1942) was in fact a key figure in the history of psychoanalytic thought. Born into a Russian Jewish family, she was institutionalized at nineteen in Zurich and became Jung´s patient. Spielrein went on to earn a doctorate in psychiatry, practiced for over thirty years, and published numerous papers, until her untimely death in the Holocaust. She developed innovative theories of female sexuality, child development, mythic archetypes in the human unconscious, and the death instinct. In Sabina Spielrein, Angela M. Sells examines Spielrein´s life and work from a feminist and mytho-poetic perspective. Drawing on newly translated diaries, papers, and correspondence with Jung and Sigmund Freud, Sells challenges the suppression of Spielrein´s ideas and shows her to be a significant thinker in her own right.

Angela M. Sells received her PhD in Mythology from the Pacifica Graduate Institute.

>> Shop

Lacan and Fantasy Literature: Portents of Modernity in Late-Victorian and Edwardian Fiction


Eschewing the all-pervading contextual approach to literary criticism, this book takes a Lacanian view of several popular British fantasy texts of the late 19th century such as Bram Stoker´s Dracula, revealing the significance of the historical context; the advent of a modern democratic urban society in place of the traditional agrarian one. Moreover, counter intuitively it turns out that fantasy literature is analogous to modern Galilean science in its manipulation of the symbolic thereby changing our conception of reality. It is imaginary devices such as vampires and ape-men, which in conjunction with Lacanian theory say something additional of the truth about - primarily sexual - aspects of human subjectivity and culture, repressed by the contemporary hegemonic discourses.

Author
Josephine Sharoni, Ph.D (2015) University of Kent, UK, is an independent scholar working at the intersection of Lacanian theory and literature. Her article on Joyce and Lacan appeared in the JML Summer 2016.

>> Shop

Die Gesellschaft und das Unbewusste: Kulturpsychologische Erkenntnisse


Dieses Buch wird alle interessieren, die nach einem umfassenden Verständnis des psychologischen Zusammenhangs zwischen individueller psychischer Dynamik, gesellschaftlicher Struktur und den unbewussten kollektiven Paradigmen suchen. Im Mittelpunkt steht eine Analyse der patriarchalen Kultur, die gleichsam das psychologische Gehäuse ist in dem alle individuellen und kollektiven Prozesse stattfinden.

Ausgehend von der Genese und aktuellen Struktur dieser Kultur werden die starken gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 50 Jahre untersucht:

-) die Veränderung der Beziehungen zwischen Männern und Frauen
-) die sozialen Beziehungen im Hinblick auf Solidarität und Entsolidarisierung
-) die Situation sozialer Sicherung, 
-) die gesellschaftlichen und politischen Machtverhältnissen sowie
-) die wirtschaftliche Dynamik.

Gleichzeitig werden kollektive Fantasien herausgearbeitet, die aus den soziostrukturellen Veränderungen hervorgehen. Basis der Untersuchung ist die psychoanalytische Kulturtheorie in Form einer kulturkritischen Dekonstruktion ihrer grundlegenden Annahmen. In 16 interessanten Kapiteln werden wesentliche Fragen der psychologischen Kulturtheorie beantwortet und praktische Anwendungen dieser Theorie auf aktuelle soziostrukturelle Prozesse aufgezeigt.

>> Shop

Kinderlektüre und Psychoanalyse. Die Bedeutung der Bewusstseinsqualitäten für den kindlichen Lesemodus in


Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Germanistik), Veranstaltung: Sprachlich-literarische Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ausarbeitung hat die Beziehung zwischen der kindlichen Erwartungshaltung gegenuber dem Lesen und ihrer weitlaufig selbststandigen Erfullung im kindlichen Lesemodus zum Gegenstand. In der vertieften Auseinandersetzung mit dem ubergeordneten Thema der Kinderlekture wird diese grundlegende Fragestellung um die Schlusselrolle der Bewusstseinsqualitaten nach Freud in der kindlichen Leseweise erweitert und auf ihre Bedeutung fur die Genese der Leselust untersucht. Die Lesemotivation findet als separates Grundlagenkapitel Eingang in die Arbeit. Die Bezugnahme auf das Freud´sche Modell der drei Instanzen soll letztlich Aufschluss daruber geben, welchen Stellenwert die Psychoanalyse heute, nicht nur fur die Erforschung des kindlichen Bedurfnisspektrums, sondern ebenso fur die padagogische Zielsetzung der Unterstutzung von Lesemotivation, mithin die Auswahl geeigneter Kinderlekture tragt. Um eine gewisse Anschaulichkeit zu erwirken und zu verdeutlichen, dass die dargelegten Parallelen zwischen Kinderlekture und Psychoanalyse nutzbar sind und bereits genutzt werden, findet die Arbeit ihren Abschluss in der beispielhaften Untersuchung des Kinderbuchs "Der Rauber Hotzenplotz."

>> Shop

La neuropsychanalyse: Enjeux théoriques et pratiques


Quels sont les enjeux d’un rapprochement entre psychanalyse et neurosciences, que ce soit sur un plan épistémologique ou pragmatique? Que peuvent s’apporter ces deux domaines de recherche considérés comme incommensurables? Quel est l’intérêt d’utiliser le mot « neuropsychanalyse »? Le présent ouvrage répond à ces questions et montre, d’une manière concise et convaincante, que la neuropsychanalyse apporte à la psychanalyse plusieurs points favorables et utiles tant du côté théorique que du côté pratique.

Serafino Malaguarnera est psychologue clinicien et psychanalyste. Il exerce la psychanalyse à Bruxelles. Auteur de Théorisations psychanalytiques sur l’autisme et psychose infantile et l’école du quotidien, il est aussi l’auteur de l’ouvrage L’anorexie face au miroir. Le déclin de la fonction paternelle et du Dictionnaire de Neuropsychanalyse.

>> Shop

Restituire la Mente al Corpo: Un´esperienza di psicoterapia psicoanalitica con un giovane adulto


“In questo elaborato troverete una tranche di un trattamento psicoterapeutico dinamico con un paziente dalle manifestazioni psicosomatiche. Viene illustrato, pari passo, il delicato processo di inquadramento psicodiagnostico e di trattamento, attraverso l’uso simbolico del materiale portato in seduta per la ri-costruzione del suo mondo interno che dia senso alla dinamica relazionale tra paziente e terapeuta in una prospettiva di lettura intersoggettiva e genetica delle affezioni di questo giovane”.

Sabina Scattola si è laureata in Psicologia clinica a Padova.Si è specializzata in Psicoterapia ad orientamento psicoanalitico presso il Cerp di Trento dove insegna Terapie Istituzionali. Ha effettuato un training personale con psicoanalista della SPI e dell´IPA. Lavora privatamente ed è responsabile clinica di comunità psichiatriche.

>> Shop

Nonlinear Psychoanalysis (Psychoanalysis in a New Key Book) (Englisch)


Nonlinear concepts from chaos theory, complexity studies, and fractal geometry have transformed the way we think about the mind. Nonlinear Psychoanalysis shows how nonlinear dynamics can be integrated with psychoanalytic thinking to shed new light on psychological development, therapeutic processes, and fundamental psychoanalytic concepts.

Starting with a personal history of the author´s engagement with nonlinear dynamics and psychoanalysis, this book describes how his approach applies to diagnosis of psychological conditions, concepts of normal and pathological development, gender, research methods, and finally the theory and practice of psychoanalysis and psychodynamic psychotherapy. This book is full of new ideas about the basic nonlinear processes of human development, nonlinear views of gender and fundamental psychoanalytic process like working through, and the nature of the therapeutic process as conceptualized in terms of the theory of coupled oscillators. Galatzer-Levy questions many standard psychoanalytic formulations and points to a freer practice of psychoanalysis and psychoanalytic thinking. His new approach opens the reader´s eyes to ways in which development and treatment can occur through processes not now included in standard psychoanalytic theory. The book not only provides useful theories but also helps readers take note of commonly passed over phenomena that were unseen for lack of a theory to explain them.

Galatzer-Levy brings an unusual combination of training in psychiatry, psychoanalysis, and mathematics to this unique study, which summarizes his forty years of exploration of nonlinearity and psychoanalysis. Nonlinear Psychoanalysis will appeal to psychoanalysts and psychotherapists as well as students of nonlinear dynamics systems.

Robert M. Galatzer-Levy is a clinical professor of psychiatry and behavioral neuroscience at the University of Chicago and a faculty member of the Chicago Institute for Psychoanalysis. He practices child, adolescent, and adult psychoanalysis and psychiatry in Chicago.

>> Shop

Zizek in the land of simulacrum and Psychoanalysis without semblance


Not even Slavoj Žižek, the most important figure of Lacanian psychoanalysis after Lacan, can escape the oldest trap of Protestant ethic and the allure of the land of simulacrum.

Soti Griva, with her unique writing style, masterfully connects a critical essay on Zizek and Christianity (in the first part of the book) to a series of short stories starring the psychoanalyst Ezekiel Rotas (in the second part of the book), and gives you a tour in the depths of the psychoanalytic schools, through psychoanalytic sessions and true events.

>> Shop

Die dunkle Kammer: 124 Träume (Literatur)


Georges Perecs erstaunlicherweise bislang nicht ins Deutsche übersetztes »Traumbuch«, das die höchst produktiven Jahre zwischen 1968 und 1972 umfasst, offenbart einen sehr direkten und zugleich neuen Zugang zu Literatur und Leben des französischen Kultautors. Mal lapidar und scheinbar unbedeutend, mal monströs und unergründlich, teils komisch und sonderbar faszinieren die Notate durch eine Vielfalt und Intensität kleiner Formen und unterstreichen einmal mehr die intime Komplizität von Literatur und Unbewusstem. Dabei entpuppen sich die aus nächtlicher Werkstatt zu Tage geförderten Fragmente in ihrer rätselhaften Konkretion, ihrem Witz und tragischem Spiel als reicher Vorrat kreativer Möglichkeitsformen: Drehbuchentwürfe, Skizzen für Erzählungen, ­veritable Romananfänge. Ergänzt durch ein Glossar des Autors sowie mit einem Nachwort von Jürgen Ritte ist das Buch nicht nur ein Vademecum für biografische ­Fährtenleser und Perec-Fans, ­sondern auch ein literarisches Kaleidoskop zwischen Traum und Wirklichkeit.

>> Shop

Doktor, lehren sie mich singen: Tagebuch der Psychoanalyse einer Patientin


Durch einen Zufall kommt die Autorin in den Besitz eines außergewöhnlichen Manuskripts: das - Tagebuch einer Psychoanalyse. Wie sie im Vorwort erzählt, geht es dabei nicht so sehr um das, was sich in der Therapiestunden ereignet, sondern um die Erinnerungen, Gefühle und Träume, die Platz greifen, nachdem die Patientin die Tür des Behandlungszimmers hinter sich geschlossen hat. Genau das hat die Lektüre auch für mich als Psychoanalytiker so spannend gemacht. Denn natürlich findet das, was sich bei und in unseren Patienten zwischen den Sitzungen tut, in den zwei oder drei wöchentlichen Stunden stets nur bruchstückhaften Platz.

Darüber hinaus möchte man das Buch eigentlich allen Psychologie- und Pädagogik-Studenten und auch den Eltern empfehlen: als Fenster in die Sensibilität und Verwundbarkeit der kindlichen Seele und als eine Art Spiegel dafür, welche dramatische Bedeutung scheinbar harmlose Worte und Handlungen der Erwachsenen in der kindlichen Wahrnehmung annehmen können.

Schließlich gelingt es Sophia Benedict, die Leserin, den Leser durch ihre Sprache geradezu unauffällig in den Bahn der Emotionen der Patientin zu ziehen, sodass sich dieses Buch liest wie ein spannender Roman.

>> Shop

Die Oper auf dem Diwan. Inszenierung des Unbewussten - eine Analyse.


Was geschieht mit dem Zuhörer und Betrachter, in dem eine Opernaufführung auch Stunden später noch ein Gefühl fassungsloser Rührung, vielleicht sogar archaischer Glückseligkeit zurücklässt? Die Musik hebt den alltäglichen Raum und die Zeit auf und versetzt uns in eine Welt, die das vollständige Dasein berührt. Die Oper lässt uns an den Leidenschaften, dem vollkommenen Glück und unsäglichen Leid, an Helden und Göttinnen, Mythen und Legenden teilhaben. Die Oper zieht uns besonders an, da sie uns von Liebe erzählt. Weshalb aber rührt sie uns zu Tränen? Weil sie die Liebe in allen Tönen, in allen Farben und Formen, in ihren unendlichen Prägungen, ohne irgendwelche Einschränkungen besingt. Sie öffnet uns die Türen zu unseren Phantasmen, zu Szenarien, die wir ohne Reue genießen und erleben dürfen. Gefühle und Emotionen, die in der Gesellschaft Angst auslösen oder die tabuisierte Wünsche auslösen, werden auf der Bühne vorwiegend den Frauenrollen zugedacht, die als Aufopfernde, Unschuldige, dämonische Verführerinnen bis zur Nymphomanin agieren. Betrachtet man einzelne Figuren in der Oper und deren Konstellationen, so ergibt sich aus psychoanalytischer Sicht eine Vielzahl von Interpretationsansätzen, die diese Figuren und ihre Beziehungen zu anschaulichen Beispielen der Psychoanalyse werden lassen.

>> Shop

Constructing the Viennese Modern Body: Art, Hysteria, and the Puppet (Studies in Art Historiography)


This book takes a new, interdisciplinary approach to analyzing modern Viennese visual culture, informed by Austro-German theater, contemporary medical treatises centered on hysteria, and an original examination of dramatic gestures in expressionist artworks. It centers on the following question: How and to what end was the human body discussed, portrayed, and utilized as an aesthetic metaphor in turn-of-the-century Vienna? By scrutinizing theatrically "hysterical" performances, avant-garde puppet plays, and images created by Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Egon Schiele and others, Nathan J. Timpano discusses how Viennese artists favored the pathological or puppet-like body as their contribution to European modernism.

Nathan J. Timpano is Assistant Professor of Art History at the University of Miami.

>> Shop

Metapsychology for Contemporary Psychoanalysis: Mind, World, and Self


Metapsychology for Contemporary Psychoanalysis is a complete revision of the theoretical underpinnings of psychoanalysis and psychodynamic psychotherapy. It seeks to replace the traditional drive-defence model of Freudian tradition with an information processing model of the mind. This book argues that the central human need is for self-knowledge, and that drives are best understood as means towards this end.

Richard Sembera begins with a close reading of Freud´s own metapsychological writings, isolating the many unresolved difficulties and inconsistencies which continue to burden psychoanalytical theory today. By returning to the actual observable clinical phenomena in the analytic situation, it is shown that an alternative interpretation is possible that eliminates the theoretical difficulties in question. In the analytic situation, Sembera argues that clinicians do not in fact see individuals struggling against the expression of biological drives, rather they observe individuals struggling to clarify their experience of themselves in the presence of the analyst and put this experience into words. When this process is formalized and expressed in theoretical terms, it is found to consist of three distinct aspects:  objectification, imagination, and symbolization. This process as a whole--ascent towards the other, relationship with the other, disclosure of self in the light of the other--is termed the dialectical structure of the self. It is conceptualized as the main accomplishment of the core mental process, the process of contextualization.

This work is distinguished from other attempts at theoretical revision by its fundamental commitment to coherence and clarity as well as its determination to challenge accepted psychoanalytic dogma. It argues for the complete irrelevance of biology and neuroscience to the psychoanalytic enterprise and rejects the theory of drives in its entirety. Instead it affirms the centrality of the traumatic response to mental functioning, emphasises the social matrix in which drives are embedded, re-examines the concepts of free will, accountability, and responsibility, and concludes with an attempt to understand waking life as a creative product analogous to the lucid dream. 

Drawing on major psychoanalytic thinkers including Bollas and Benjamin, and current philosophy of mind, this book provides readers with a clear, updated model of metapsychology. Metapsychology for Contemporary Psychoanalysis will appeal to psychoanalysts and psychotherapists, as well as philosophy scholars and anyone with an interest in the philosophy of psychoanalysis.

>> Shop


LEGAL NOTICE © 2018 THE VIENNA PSYCHOANALYST OFFICE@THEVIENNAPSYCHOANALYST.AT COVER: ALEX JANSA CAREER TERMS & CONDITIONS PRESS
Sigmund Freud Museum SFU Belvedere 21er haus stuhleck kunsthalle
warda network orange