Das autochthone Genießen: Essays zu einem neuen selbstanalytischen Verfahren

Der Begründer der Psychoanalyse, S. Freud war von der Hypnose ausgegangen, und dabei konnten die Probanden den kathartischen Schwebezustand abhängig von der Therapeutenstimme genießen, aber sie wurden nicht richtig mündig und reif. Der Verlust der Katharsis konnte später in der klassischen Therapie nicht mehr wettgemacht werden. In der Psychoanalyse J. Lacans steht der Begriff der ´Jouissance´, des reinen Genießens, im Vordergrund, aber auch er kann sie nicht in der Praxis realisieren. Stellt man aber sein sprachwissenschaftliches Konzept und einen meditativen Zugang in den Mittelpunkt, ist es möglich, die Autochthonie des Genießens zu erfahren. Der Autor nennt diese Methode, die einfach zu erlernen ist, Analytische Psychokatharsis, weil aufklärendes und kathartisches Erfahren gleichermaßen zum Zug kommt.

Dr. v. Hummel ist Arzt und Psychoanalytiker und hat schon 1992 in seinem ersten Buch ´Herz-Sprache´ über das Verfahren der Analytischen Psychokatharsis berichtet. In vielen weiteren Seminaren und Vorträgen sowie erneuten schriftlichen Veröffentlichungen ist Theorie und Praxis dieser Methode allgemein bekannt geworden.
Der Autor lebt in München und leitet auch Einführungsabende zum Erlernen des Verfahrens.

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