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Kino und Couch: Film und Psychoanalyse im Dialog

Nicht nur historisch sind Film und Psychoanalyse Geschwister. Das Fiktive und Träumerische, die das Leben prägenden bewussten und unbewussten Dramen und ihre affektiven Wirkungen und das verführerische Begehren – in den Filmen wie in der Psychoanalyse bildet dies alles den Stoff, den wir im Kino zu sehen bekommen.

Die Bilder auf der Leinwand konfrontieren den Einzelnen stets mit sich selbst, mit seinen Affekten, Wünschen und Träumen. Auf eine andere Art macht die Psychoanalyse das Gleiche durch Assoziation und Erinnerung.

Das Kino ist eine Affektmaschine, der es primär um Erleben und Unterhaltung geht. Weinen und Lachen, Spannung und Entspannung, aber auch Angst und Sehnsucht werden in Tragödien und Komödien, in Krimis, Abenteuer- und Liebesgeschichten erzeugt. Oft sind es für die Zuschauenden unbewusste Wünsche, verdrängte Konflikte und verborgene Beziehungskonstellationen, die durch den analytischen Blick erhellt werden können. So wird die Psychoanalyse zur Interpretin der »Traum­fabrik«.

Doch der Film liefert als ästhetisches Produkt stets einen Überschuss, in dem mehr steckt als die psychoanalytische Deutung zu sehen vermag, denn er ist »bigger than life«. Die filmische Phantasie gestaltet das Unbekannte und verweist auf Utopisches. Sie akzentuiert und lenkt den Blick, formt das noch Undeutliche und schärft auf diese Weise die Sinne.

Autoren:
-) Werner Schneider-Quindeau, Theologe, seit 1984 Gemeindepfarrer, ab 1989 Studienleiter am Theologischen Konvikt, ab 2000 Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung der Ev. Kirche, ab 2007 Pfarrer für Stadtkirchenarbeit, seit 2015 pensioniert. Seit 1987 Vorsitzender der Jury der Ev. Fimarbeit, 1999–2003 Filmbeauftragter des Rates der EKD, 1999-2013 Vizepräsident von INTERFILM. Veröffentlichungen zu Sozialethik, Film und Theologie.
-) Reinhard Otte, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DPV/IPV/DGPT) in eigener Praxis, Supervisor; 2006–2016 Ambulanzleiter am Frankfurter Psychoanalytischen Institut (FPI), seit 2016 Vorsitzender des FPI.
-) Ilka Quindeau, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Professorin für Klinische Psychologie an der University of Applied Sciences in Frankfurt a. M., Vorsitzende der Sigmund Freud Stiftung. Wolfgang-Loch-Preis 2005. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Herausgeberschaften und Buchpublikationen.

Alle drei haben die Reihe Kino und Couch des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts in Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt a. M. entwickelt und seit mehr als zehn Jahren organisiert.

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